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BMW X5 M / X6 M: Artgerechte Haltung

Der BMW X6 hat neben dem 381 PS starken M50d nur eine Idealbesetzung: die M-Version. Die rollt ab März kommenden Jahres aus der Boxengasse - zusammen mit dem X5 M.

Das neue Doppelpack aus BMW X5 M und X6 M bläst die Backen optisch noch etwas dicker auf als bisher. Gewaltige Kühlöffnungen garantieren nicht nur auf Autobahnen eine weitgehend freie linke Fahrspur, denn von diesen düsteren Kühlerschlunden möchte niemand gerne geschluckt werden. Doch abgesehen von dem imposanten Grillornat halten sich die optischen Unterschiede zu den gewöhnlichen Versionen von X5 / X6 mehr zurück denn je. Leicht ausgestellte Kotflügelverbreiterungen und eine vergleichsweise blasse Heckansicht unterstreichen, dass das Bayern-Duo mit Produktionsort im amerikanischen Spartanburg nicht zu verwegen auftreten wollte.

BMW X5 M / X6 M: Artgerechte Haltung
BMW X5 M / X6 M

BMW X5 M / X6 M

Überraschend allemal, dass sich auch am Triebwerk nichts Grundlegendes getan hat. Der doppelt aufgeladene Achtzylinder bleibt mit seinen 4,4 Litern Hubraum und 423 kW / 575 PS nach wie vor überraschend deutlich unter der 600-PS-Marke. Dabei ist es nicht so, dass es ihm an Kraft und Durchzug mangeln würde. Insbesondere weil zumindest das maximale Drehmoment mit 750 Nm zwischen 2.200 und 5.000 Touren einen deutlich Sprung nach vorne gemacht hat. 0 auf Tempo 100 schaffen die beiden Zwei-Tonnen-Kolosse in beängstigenden 4,2 Sekunden. Bei 250 km/h wird unverändert abgeriegelt während sich der Normverbrauch von 13,9 auf 11,1 Liter SuperPlus reduzierte. Viel wichtiger als der Verbrauch an sich ist für die Kunden in dieser Liga eine Verlängerung der Reichweite. Sie stieg zumindest in der Theorie um 26 Prozent auf bis zu 765 Kilometer. Doch wer Dampf und Kilometer will, ist beim BMW X5 / X6 M50d nach wie vor deutlich besser aufgehoben.

Die Kraft des V8-Doppelturbos wird über eine Achtstufen-Getriebeautomatik an beide Achsen übertragen. Eine regelbare Lamellenkupplung ermöglicht eine vollvariable Antriebsmomentenverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse. Der M-Innenraum unterscheidet sich von den Standard-X6 / -X5 insbesondere durch die wohl konturierten Sportstühle mit integrierter Kopfstütze. Serienmäßig sind BMW X5 M und X6 M auf 20-Zöllern unterwegs, die sich optional durch ein 21-Zoll-Paket ersetzen lassen. Die Markteinführung vom BMW X5 M und X6 M ist für Ende März geplant. Die Basispreise liegen bei 114.300 Euro für den X5 und 117.700 Euro für den X6.

Press-Inform / pressinform
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.