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Renault Clio 2013: Dezir lässt grüßen

Renault bringt im November die vierte Generation des Clio auf den Markt. Der sehenswerte Kleinwagen präsentiert sich mit zahlreichen Anlehnungen an die Sportwagenstudie Dezir sportlicher denn je.

Renault scheint langsam wieder auf den Boden der Tatsachen zu kommen. Wer sich den coolen Clio der vierten Generation anschaut, der denkt an Sportwagen, Fahrspaß und Dynamik. Kein Gedanke an die wilden Elektrospielereien, mit denen Renault in den letzten Monaten auf sich aufmerksam zu machen versuchte. Die neue, vierte Generation des Renault Clio ist ausschließlich als Fünftürer zu bekommen. Eindrucksvoll präsentiert sich das selbstbewusste Markengesicht mit entsprechend platziertem Formenrhombus in der Mitte. Über eine schwarze Kunststoffspange mit integrierten Tagfahrlichtern werden die Frontscheinwerfer miteinander verbunden. Kaum weniger sehenswert als von vorn präsentieren sich Seitenansicht und Heck des neuen Clio. So steigt die Schulterlinie zur C-Säule leicht nach hinten an und verjüngt die Fensterlinie während die Radhäuser leicht herausgearbeitet wurden.

Kraftvoll und stimmig zeigt sich auch die Heckansicht des französischen Polo-Konkurrenten. Neben klar gegliederten Modulen für Rückleuchten, Markenlogo und Heckscheibe gibt es je nach Ausstattungsvariante in der Heckschürze einen angedeuteten Diffusor. Aufgeräumt präsentieren sich Innenraum und Armaturenbrett des Renault Clio. Zwar sind die Instrumente in dunklen Höhlen verborgen, doch die Mittelkonsole mit großem TFT-Bildschirm und Touch-Screen-Bedienung ist übersichtlicher denn je. Das neue R-Link-System ist dabei ähnlich wie ein Tablet-Computer zu bedienen. Über die Basisfunktionen hinaus erfolgt die Bedienung über Applikationen, die sich im Web herunterladen lassen. Zum Marktstart im November sollen über 20 Anwen¬dungen verfügbar sein. Das Spektrum der Applikationen reicht von Angeboten zum Abrufen von Mails, zur Kalenderverwaltung, Parkplatz- und Tankstellen¬suche bis hin zum Twittern. Die Bedienung erfolgt wahlweise über den 7-Zoll-Monitor, per Lenkradtasten oder per Sprachsteuerung.

Dem Vorbild von Mini und Fiat 500 folgend, lässt sich der neue Renault Clio vielfältiger denn je personalisieren. So gibt es neben zahlreichen Außenfarben verschiedene Spiegelgehäuse, Dach- und Felgendesigns, Schürzen, Kühlergrill-Leisten und Türschweller. Auch im Interieur steht ein umfangreiches Individualisierungsangebot für Armaturenbrett, Türverkleidungen, Schalthebelknauf, Polsterstoffe und die Einfassungen der Luftaustrittsöffnungen zur Verfügung.

Bei den Motoren stehen zunächst drei Varianten zur Auswahl. Das Basismodell Renault Clio Tce 90 wird von einem neu entwickelten Dreizylinder mit knapp 900 Kubikzentimetern befeuert, der 66 kW / 90 PS leistet. Dank Turboaufladung steht ein maximales Drehmoment von 135 Nm zur Verfügung, während der Normverbrauch 4,3 Liter beträgt. Wer es sportlicher mag, muss bis zum ersten Quartal 2013 warten, wenn Renault den Clio Tce 120 präsentiert. Das Turbotriebwerk mit vier Brennkammern leistet 120 PS und 190 Nm maximales Drehmoment. Er ist mit einem Doppelkupplungs-Getriebe kombiniert. Besonders sparsam ist der Renault Clio dCi 90, dessen 1,5 Liter großer Vierzylinder-Diesel 90 PS und 220 Nm bei 1.750 U/min hat. Sein Verbrauch liegt bei 3,4 Litern.

Press-Inform / pressinform
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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