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Auto-Service: BMW

Neben dem mit viel Tamtam vorgestellten Bediensystem »iDrive hat BMW auch herkömmliche Navigationssysteme im Angebot, die sich zu kleinen Infotainment-Centern aufrüsten lassen.

Neben dem mit viel Tamtam vorgestellten Bediensystem »iDrive«, das den neuen Siebener zum Bedien-Paradies machen sollte, hat BMW auch herkömmliche Navigationssysteme im Angebot, die sich zu kleinen Infotainment-Centern aufrüsten lassen.

Navigationssystem

Für mindestens 3.000 Euro bekommt der geneigte BMW-Pilot einen Navigations-Künstler, der neben den üblichen Pfadfinder-Eigenschaften auch noch Fernsehsignale wiedergeben kann. Ordert man zusätzlich die Handy-Vorbereitung und legt sich gleich noch das passende Motorola-Teil zu, kann man sogar auf den BMW-Telematik-Dienst Assist zurückgreifen. Auf SMS-Basis versorgt einen das System mit Stau-Informationen, bietet Notruf-Services und verwöhnt mit ortsgebundenen Zusatzdiensten. Will heißen, dass sich staugeplagte BMW-Kunden direkt auf der Autobahn ein Hotelzimmer in der Umgebung buchen können.

Positiv fällt vor allem der große Farbbildschirm im 16:9-Format auf. Die Darstellung von Karten und richtungsweisenden Piktogrammen gleichzeitig ist somit kein Problem. Verbesserungsbedürftig zeigt sich die optionale Sprachsteuerung: Sie hat nur das Telefon und einige Optionen des Navigationssystems im Griff.

Die Preise:

BMW-Navigation Business (inklusive TV, Bordcomputer und Radio): ab 2.860 Euro

CD-Wechsler: 350 Euro

BMW-Navigation Professional (inklusive TV, Bordcomputer und Radio): ab 3.790 Euro

Sprachsteuerung: 370 Euro

Handy-Vorbereitung: ab 550 Euro

»iDrive«

Um der Knöpfe- und Schalter-Inflation im Cockpit ein Ende zu setzen, hat man sich bei BMW für den neuen Siebener ein gänzlich revolutionäres Bedienkonzept erdacht. Herausgekommen ist dabei »iDrive«, das seitdem mit seinem überdimensionalen Bedien-Knopf in Form einer umgedrehten Kaffeetasse gleichgesetzt wird. »iDrive« ist jedoch weit mehr als ein gewucherter Bedien-Knubbel auf der Mittelkonsole. Hinter dem Dreh-Drücksteller und einigen Softkey-Tasten verstecken sich gegen Aufpreis alle Funktionen, die man sich von einem modernen Infotainment-Angebot erwartet. Neben dem Navigationssystem, der Freisprechanlage und dem TV-Tuner bringt einen »iDrive« auf Wunsch auch ins Internet - wenn auch nur mit einem Wap-Browser.

Inzwischen ist auch der Telematik-Dienst Assist für den Siebener verfügbar. Die »iDrive«-Schwächen: Nicht allen Benutzern erschließt sich die als »intuitiv« gepriesene Menüstruktur, und auch die Aufpreisliste lässt noch viele Käufer zögern. Beinahe jede Zusatzfunktion außer dem Radio und dem Bordcomputer müssen teuer bezahlt werden. Gegen Ende des Jahres soll das System dann auch DVDs wiedergeben können. Praktisch: Wer sich erst später für Navigationssystem oder Online-Zugang entscheidet, kann sich diese Optionen beim BMW-Händler per Software einrichten lassen. Die Hardware hat »iDrive« schon dabei.

Die Preise:

»iDrive« mit Navigationssystem: 2.290 Euro

Telefon: 900 Euro

Sprachsteuerung: 360 Euro

Online-Zugang: 920 Euro

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Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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