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Russisches Space Shuttle kommt nach Deutschland: Ost in Space

Wir sind nicht nur Papst, bald haben wir auch ein Space Shuttle. Die russische Raumfähre "Buran" schwimmt auf einem Ozeanriesen nach Deutschland. Die ausgediente Legende soll das Highlight des Technik-Museums Sinsheim werden. Kleiner Schönheitsfehler: Sie war nie im All.

Im Weltraum wurde der Kalte Krieg richtig heiß geführt. Russen und Amerikaner versuchten sich mit immer neuen Meilensteinen zu übertrumpfen. Nicht selten hatten die Russen die Nase vorn, mit dem ersten künstlichen Erdtrabanten Sputnik ebenso wie mit Juri Gagarin, dem ersten Mann im All. 1969 dann die große Enttäuschung: Der erste Mensch auf dem Mond trug nicht Hammer und Sichel, sondern Stars and Stripes auf dem Anzug. Neill Armstrongs kleiner Schritt war ein großer für die Menschheit und ein Rückschritt für die Sowjets.

Doch so schnell gaben die sich nicht geschlagen. Russische Wissenschaftler entwickelten in den 70er Jahren ein neues Raumfahrtsystem, das dem amerikanischen Space Shuttle sehr ähnlich war. Die Fähre bekam den Namen Buran (Schneesturm). Sie war größer als das amerikanische Pendant, sah ihm aber zum Verwechseln ähnlich. In der Konstruktion gab es große Unterschiede. So sind beim US-amerikanischen Space Shuttle die Haupttriebwerke in die Fähre integriert. Beim russischen Gegenstück lieferte die gewaltige Trägerrakete "Energija" den nötigen Schub zum Start.

Irrfahrt auf Erden

Bei der Raumfähre, die das Technik-Museum Sinsheim/Speyer gekauft hat, handelt es sich nach Angaben des Museums um "Buran 002", eine Testversion des Shuttles. Sie führte zwischen 1984 und 1988 mit eigenen Triebwerken an Bord insgesamt 25 Erprobungsflüge in der Erdatmosphäre durch. Nur eine Fähre aus dem Buran-Programm hat den Sprung ins All geschafft: Der erste und einzige Orbitalflug der Buran 1.01 fand am 15. November 1988 statt. Astronauten waren dabei nicht an Bord, die Fähre wurde ferngesteuert. Das Buran-Programm wurde schließlich auch wegen der immensen Kosten eingestellt.

Bevor das künftige Museumsstück Buran 002 jetzt seine wohl letzte Reise antreten durfte, hatte es eine Irrfahrt auf Erden hinter sich. Das weiße Monstrum wurde zur Olympiade 2000 von Russland aus nach Sydney gebracht und dort als Leihgabe in einer Ausstellung der Öffentlichkeit gezeigt. Danach haben die russischen Besitzer die Buran zu einer weiteren Ausstellung nach Bahrain verschifft, in einem Hafen eingelagert und schließlich an das Technik-Museum verkauft.

Grünes Licht für das Museum

"Im Kaufvertrag war vermerkt, dass die Buran frei von Rechten Dritter sein soll. Nach kurzer Zeit musste das Museumsteam aber feststellen, dass ein Geschäftsmann aus Singapur Rechte beanspruchte", schildert Pressesprecherin Simone Lingner den weiteren Verlauf. Nach einem jahrelangen Rechtsstreit gab es endlich grünes Licht für das Museum. Die Buran wurde von ihrem Lagerplatz mit zwei Raupenkränen auf eine Schwimmplattform verladen und an Bord eines Ozeanfrachters gehievt. Ende März wird das Schiff mit seiner seltenen Fracht in Rotterdam erwartet.

Buran 002 werde das "spektakulärste Ausstellungsstück Europas", glaubt Museumsdirektor Hermann Layher. Das Museum hat bereits eine andere Ostblock-Ikone auf dem Freigelände geparkt: Neben einer Concorde kann man dort das russische Gegenstück zum französisch-britischen Überschallflieger bewundern, die Tupolev TU-144. Während die Jets Wind und Wetter ausgesetzt sind, soll es die Buran allerdings schön trocken haben. "Um das Raumschiff im Museum unterzubringen, war es notwendig, eine neue 22 Meter hohe Halle zu bauen. Das Stahlskelett ist schon fertig, nun wird mit Hochdruck daran gearbeitet, Dach und Boden bis zur Ankunft der Buran fertig zu stellen", berichtet Museums-Sprecherin Simone Lingner. Das Museum stecke knapp 10 Millionen Euro in die gesamte Aktion.

Noch muss der russische Schneesturm allerdings ein paar Hürden überwinden. Wie die "Rheinpfalz" berichtet, soll das Shuttle in Rotterdam umgebaut werden, damit es während des Transports auf dem Rhein keine Probleme mit Brücken gibt. Um die Fähre sicher an Land zu bringen, soll sogar ein provisorischer kleiner Hafen entstehen.

Sebastian Viehmann, press-inform / press-inform

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(