"Cabela's Dangerous Adventures" Dem Nashorn an den Kragen


Auf geht's ins Duell gegen Löwe, Nashorn, Leopard und Co. - das Jagdspiel "Cabela's Dangerous Adventures" kommt auf den Markt.

Es ist nicht das erste Spiel aus der "Cabela's"-Reihe. Doch in "Cabela's Big Game Hunter 2006" zum Beispiel ging es weit friedfertiger zu. "Cabela's Dangerous Hunts 2" setzte bereits auf das Duell Mensch gegen Wildtier. Nun also der Nachfolger, der streng genommen Tierschützer auf die Barrikaden treiben müsste. Droht doch dem afrikanischen Löwen die Ausrottung. Aber wenn er sich nun einmal dermaßen aggressiv wie hier verhält, ist er ja quasi auch selbst schuld ...

Im Karrieremodus schlüpft der Spieler in die Rolle von Flint Abrahams, Großwildjäger. Mit ihm geht es rund um die Welt, die meisten Areale müssen Schritt für Schritt freigespielt werden. Alaska, Russland, Südamerika, Afrika - überall lauern einigermaßen missgelaunte Wildtiere, die keineswegs nur müde in der Gegend herumliegen, sondern auf Konfrontation gebürstet sind. Wer zögert, bezahlt. Verschiedene Herausforderungen müssen in dem Karrieremodus bewältigt werden und nicht immer geht es dabei ums pure Meucheln. Neun Gewehre stehen zur Verfügung, die mit der Zeit aufgerüstet werden.

Dann geht's auf ins Duell gegen Bär, Löwe, Büffel, Wolf Leopard oder Nashorn. Aus der Ego-Perspektive werden die Tiere ins Visier genommen. Eine eigene Taste, die den "Jagdinstinkt" aktiviert, erleichtert die Orientierung. Meist ist es ratsam, sich den Zielen schleichend zu nähern.

Eher auf den Arcade-Aspekt setzt der Modus "Action Zone", in dem man es gleich mit ganzen Rudeln zu tun bekommt und bloßes Ballern schon mal weiterhilft. Aber auch hier müssen die Herausforderungen erst freigeschaltet werden.

Cabela's Dangerous Adventures

Hersteller/Vertrieb

Actvision/NBG

Genre

Action

Plattform

PlayStation2, PlayStation3, Wii, Xbox 360

Preis

ca. 50 Euro

Altersfreigabe

ab 12 Jahren

Im Grunde also ist "Cabela's Dangerous Adventures" zunächst mal ein Ballerspiel, in dem es - politisch nun auch nicht gerade korrekt - gegen die Tierwelt geht. Grafisch bietet sich einiges an Abwechslung, wenngleich manche Vierbeiner ein bisschen zu klobig aussehen. Klar, dass das Game vor allem auf zahllose Schockmomente setzt, die allemal eine Weile am Bildschirm fesseln.

Christopher Zallmann/Teleschau TELESCHAU

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