HOME

"Monster Lab": Monster Marke Eigenbau

Als Frankensteins Lehrling schraubt der Spieler im "Monster Lab" die skurrilsten Ungeheuer zusammen ...

Ungeheuerlich: Die Monsterscharen des ebenso bösen wie wahnsinnigen Barons Mharti randalieren im Unheiltal und bedrohen die Aberwitz-Liga. Unter der Anleitung von Professor Unsicher soll der Spieler deshalb eigene Schreckenskreaturen erschaffen, die dem Baron die Stirn bieten. Das "Wie?" macht den größten Reiz dieses kindertauglichen Grusel-Games aus: In einem Baukasten werden aus verschiedenen Einzel- und Körperteilen mitunter bizarr aussehende Wesen zusammengeschraubt, deren Kraft-, Widerstands- und Energiewerte sich aus den verwendeten Komponenten ergeben.

Treffen in den sechs heiter-düsteren Locations die Monster schließlich aufeinander, kommt es zu einem rundenbasierten Schlagabtausch, in dessen Verlauf die Kontrahenten wortwörtlich wieder in ihre Einzelteile zerlegt werden können. Mit den dadurch gewonnenen Komponenten lassen sich eigene Schöpfungen modifizieren oder in zahlreichen Experimenten gänzlich neue Monster erschaffen. Der Fantasie sind im späteren Abenteuer kaum noch Grenzen gesetzt - die Verpackung spricht von über 100 Millionen Möglichkeiten. Gezählt haben wir nicht ...

Monster Lab

Hersteller/Vertrieb

Backbone Entertainment/Eidos

Genre

Action

Plattform

PS2, Nintendo DS, Wii

Preis

ca. 50 Euro

Altersfreigabe

Ab 6 Jahren

Die Aufmachung von "Monster Lab" mit ihrer Comic-ähnlichen Grafik, den flüssigen Animationen und der gelungenen Sprachausgabe mag einen gewissen Charme besitzen, kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass es dem Spiel trotz eingestreuter Mini-Games an Abwechslung mangelt. Schnell werden die Monstermetzeleien monoton. Viele Ladebildschirme machen das Abenteuer zudem zäher als den Schleim in der Biokammer ...

Alexander Hildebrand/Teleschau / TELESCHAU
Themen in diesem Artikel