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"Ragdoll Kung Fu": Trash süßsauer

Fleißaufgabe eines Lionhead-Mitarbeiters: Wenn Peter Molyneuxs Mannen nach Dienstschluss weiter programmieren, kommt Kultverdächtiges dabei heraus.

"Ragdoll Kung Fu" ist schlecht - so schlecht, dass es schon wieder Charme hat und einen für mehrere Stunden an den Bildschirm fesselt. Wer dieses britisch-asiatische Crossover-Prügelspiel unvorbereitet in die Finger bekommt, staunt zunächst über das ungewöhnliche Setting und die innovative Steuerung: Kleine, schlaksige Marionetten brabbeln hochdramatisch, aber weitgehend unverständlich vor sich hin und agieren vor zweidimensionalen Landschaften, die jedes Asien-Klischee bereitwillig bedienen. Die Spielfiguren kann man an allen Gliedmaßen mit der Maus durch die Gegend zerren oder die abenteuerlichsten Sprünge und Kampf-Moves vollführen lassen - vorausgesetzt, das Männchen verfügt über genügend Chi. Den Chi-Wert lädt man auf, indem man mit der Maus schnell enge Kreise beschreibt - der Spieler merkt dabei, wie sein eigenes Chi auf die Spielfigur übergeht, wenn das Handgelenk allmählich zu schmerzen beginnt ...

Moves sind in "Ragdoll Kung Fu" also keine Skripts, die man mit bestimmten Tastenkombinationen auslöst, sondern werden durch Mausbewegungen und Klicks in Echtzeit generiert. Die Ergebnisse sind dabei recht unberechenbar - selbst nach einer gewissen Eingewöhnungszeit hat man immer noch das Gefühl, die Kampfaktionen nicht richtig im Griff zu haben.

Den 16 Levels, die durch bewusst unprofessionell gefilmte Zwischensequenzen mit dem typischen 70er-Jahre-Farbstich aufgelockert werden, liegt eine hanebüchene Story zugrunde, bei deren Kreation die eine oder andere Flasche Reiswein zur Inspiration beigetragen haben mag. Trotz der Schwierigkeiten mit der Steuerung ist der Spaß dann doch recht schnell durchgespielt - auch Mini-Games wie Ragdoll-Fußball, ein freischaltbarer Movie-Maker und ein Music-Mixer ändern daran nicht viel.

Ragdoll Kung Fu

Hersteller/Vertrieb

Mark Healey/Frogster

Genre

Action

Plattform

PC

Preis

ca. 20 Euro

Altersfreigabe

ab 12 Jahren

"Ragdoll Kung Fu" ist ein sympathisch-abgefahrenes Nebenprodukt der "seriösen" Arbeit bei Lionhead - mit witzigen, unkonventionellen Ideen, aber auch deutlichen Schwächen in der Umsetzung. Als Freeware- oder Shareware-Titel würde das in Ordnung gehen - 20 Euro hingegen sind ein stolzer Preis dafür.

Herbert Aichinger/Teleschau / TELESCHAU
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Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.