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"Superstars V8 Racing": Lizenz ist nicht gleich Lizenz

Ein Entwickler, dessen Spezialgebiet Motorrad-Simulationen sind, bringt ein realistisches Auto-Rennspiel auf den Markt, das auf einer außerhalb Italiens kaum bekannten Rennserie basiert. Kann das gut gehen? Die Antwort ist einfach: Nein!

Rennspiele, die es dem Spieler erlauben, in einer bekannten Rennserie mitzufahren, machen Laune und motivieren ungemein. Es macht eben einfach Spaß, Rallye-, Formel-1- oder Motorradweltmeister zu werden oder zumindest die DTM zu gewinnen. So eine Motivation stellt sich beim Spielen der für PC, PS3 und Xbox 360 veröffentlichten Rennspiel-Sim "Superstars V8 Racing" leider nicht ein. Der eine Grund ist offensichtlich: Nur ausgewiesene Hardcore-Rennsportfreunde dürften jemals von der Rennserie "Campionato Italiano Superstars" gehört haben. Das ist in etwa so, als ob eine Fußball-Simulation das Treiben der italienischen Serie B in den Mittelpunkt stellen würde.

Der zweite Grund ist das Spiel selbst, das mehr Schatten als Licht bietet. Die Auswahl der originalgetreu nachgebildeten Automobile ist in Ordnung und umfasst unter anderem Jaguar S-Type R, Audi RS4 sowie BMW M3 und M5. Und auch die Strecken gefallen, da einige Rennen auf Formel-1-Kursen wie Imola und Monza ausgetragen werden. Nicht überzeugen kann aber das Fahrverhalten der Achtzylinder. Beispielsweise lässt sich in Kurven kaum ein Unterschied zwischen einem Allrad-Fahrzeug wie dem Audi RS4 und einem heckangetriebenen Auto wie dem BMW M3 feststellen. Ähnlich nervig ist, dass die Auswirkungen der zuschaltbaren Fahrhilfen nicht nachvollziehbar sind. Vielleicht liegt das daran, dass die Entwickler in erster Linie Motorrad-Simulationen ("SBK 08" und "SBK 09") programmieren ...

Superstars V8 Racing

Hersteller/Vertrieb

Milestone Interactive/Codemasters

Genre

Rennspiel

Plattform

PC, PlayStation3, Xbox 360

Preis

ca. 30 / 50 Euro

Altersfreigabe

o.A.

Wer dem grafisch und in Sachen Sound durchschnittlichen Game dennoch eine Chance gibt, kann die hubraumstarken Boliden auf eine schnelle Runde schicken, sich am Karrieremodus versuchen oder die diversen Herausforderungen meistern. Eine Online-Variante, die maximal zwölf Spielern das Startrecht gibt, ist auch dabei.

Artur Hoffmann/Teleschau / TELESCHAU
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