Milliarden weg, Manager auf der Flucht Die Akte Wirecard – ein Dax-Konzern wie aus einem Schundroman

Jan Marsalek
Jan Marsalek war bei Wirecard Vorstand für das operative Geschäft. Ein Mann mit opulentem Doppelleben. Nun ist er weg – auf der Flucht vor der Staatsanwaltschaft, mutmaßlich Richtung Osten. Bilder von ihm gibt es nur sehr wenige. Diese Aufnahme ist von 2011
© MIRCO TALIERCIO
Milliarden, die nie existierten. Ein Topmanager auf der Flucht. Aufseher mit der Lizenz zum Wegschauen. Der Skandal um den Finanzdienstleister Wirecard wird immer bizarrer.
Von Andreas Hoffmann und Axel Vornbäumen

Jetzt, da ein Dax-Konzern zusammengebrochen ist, weil milliardenschwere Bilanzfälschungen nicht mehr länger zu vertuschen waren, jetzt, da fast täglich neue Details aus dem skurrilen Doppelleben eines früheren Wirecard-Vorstands bekannt werden, da sich die märchenhafte Aufstiegsgeschichte eines FinTech- Konzerns als ebenso gigantisches wie kaum zu glaubendes Blendwerk herausstellt, jetzt also bleibt vor allem eine Frage: Warum hat das niemand gesehen?

Eine Bildbetrachtung im österreichischen Nachrichtenportal OE24.TV. Gezeigt wird über Minuten ein gepflegter Mann im Slim-Fit-Anzug, die Haare raspelkurz, immer mal wieder wird auch nur sein Gesicht eingeblendet.

Mehr zum Thema

Newsticker