Jan Marsalek

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Ott vor Gericht

Österreich: Ex-Geheimdienstmitarbeiter Ott wegen Spionage für Russland verurteilt

Ein ehemaliger hochrangiger österreichischer Geheimdienstmitarbeiter ist wegen Spionage für Russland von einem Wiener Gericht zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Der 63-jährige Egisto Ott wurde am Mittwoch für schuldig befunden, zwischen 2015 und 2022 geheime Informationen weitergeleitet zu haben. Dabei soll er insbesondere im Auftrag des untergetauchten Ex-Wirecard-Chefs Jan Marsalek gehandelt haben. Das Urteil mit einem Strafmaß von vier Jahren und einem Monat ist laut Gericht noch nicht rechtskräftig, da Ott noch im Verhandlungssaal Berufung einlegte. 
Der österreichische Ex-Verfassungsschützer Egisto Ott

Vorwurf der Spionage für Russland: Österreichischer Ex-Verfassungsschützer vor Gericht

In Wien hat am Donnerstag der Spionageprozess gegen einen österreichischen Ex-Verfassungsschützer begonnen, der geheime Informationen an Russland verkauft haben soll. Durch sein Handeln habe der 63-jährige Egisto Ott riskiert, dem Ruf Österreichs bei verbündeten Geheimdiensten "ernsthaften Schaden" zuzufügen, hieß es in der Anklageschrift, welche die Nachrichtenagentur AFP einsehen konnte. Die Ermittler fanden demnach auch ein Dokument, das Ott mutmaßlich mit dem Berliner Tiergarten-Mord in Verbindung bringt. Ott plädierte auf "nicht schuldig".