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Ott vor Gericht

Österreich: Ex-Geheimdienstmitarbeiter Ott wegen Spionage für Russland verurteilt

Ein ehemaliger hochrangiger österreichischer Geheimdienstmitarbeiter ist wegen Spionage für Russland von einem Wiener Gericht zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Der 63-jährige Egisto Ott wurde am Mittwoch für schuldig befunden, zwischen 2015 und 2022 geheime Informationen weitergeleitet zu haben. Dabei soll er insbesondere im Auftrag des untergetauchten Ex-Wirecard-Chefs Jan Marsalek gehandelt haben. Das Urteil mit einem Strafmaß von vier Jahren und einem Monat ist laut Gericht noch nicht rechtskräftig, da Ott noch im Verhandlungssaal Berufung einlegte. 
Wirecard-Logo am früheren Hauptsitz in München

Wirecard-Skandal: Klage von Bank auf Schadenersatz muss weiter verhandelt werden

Die Klage einer Bank auf Schadenersatz im Wirecard-Skandal muss vor dem Landgericht München I weiter verhandelt werden. Ihre möglichen Ansprüche werden von dem Kapitalanleger-Musterverfahren vor dem Bayerischen Obersten Landesgericht nicht erfasst, wie der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe in einem am Donnerstag veröffentlichten Beschluss klarstellte. Die Bank hatte Wirecard Kredite gewährt. (Az. III ZB 22/24)
Der österreichische Ex-Verfassungsschützer Egisto Ott

Vorwurf der Spionage für Russland: Österreichischer Ex-Verfassungsschützer vor Gericht

In Wien hat am Donnerstag der Spionageprozess gegen einen österreichischen Ex-Verfassungsschützer begonnen, der geheime Informationen an Russland verkauft haben soll. Durch sein Handeln habe der 63-jährige Egisto Ott riskiert, dem Ruf Österreichs bei verbündeten Geheimdiensten "ernsthaften Schaden" zuzufügen, hieß es in der Anklageschrift, welche die Nachrichtenagentur AFP einsehen konnte. Die Ermittler fanden demnach auch ein Dokument, das Ott mutmaßlich mit dem Berliner Tiergarten-Mord in Verbindung bringt. Ott plädierte auf "nicht schuldig".
Wirecard-Logo

Wirecard-Insolvenzverwalter klagt erfolgreich auf Akteneinsicht bei Wirtschaftsprüfern

Der Insolvenzverwalter des früheren Dax-Konzerns Wirecard hat erfolgreich auf Einsicht in bestimmte Akten der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY geklagt. Der Bundesgerichtshof (BGH) gab dem Insolvenzverwalter Michael Jaffé am Donnerstag in Bezug auf die Geschäftsjahre 2016 bis 2019 recht. EY hatte die Jahres- und Konzernabschlüsse von Wirecard seit 2009 geprüft. (Az. III ZR 438/23)