HOME

Add-ons für Computerspiele: Wenn der Nachschlag besser schmeckt...

Mehr Spielspaß für weniger Geld - für viele erfolgreiche Computerspiele erscheinen später günstige Zusatzpakete mit neuen Inhalten. Im Test: interessante Add-ons für Strategen, Haustierfreunde und Actionfans.

In der Sauna gehört der zweite Aufguss einfach dazu. Im Spielekosmos ist er ein Privileg: Die meisten Games verschwinden rasch von der Bildfläche, in der Regel treten nur die Knüller mit einem Add-on zurück ins Rampenlicht. Über eine gelungene Erweiterung freuen sich nicht nur die Kunden, die günstig Nachschub fürs Lieblingsspiel bekommen, sondern auch die Entwickler, die das bestehende Gerüst anders garniert erneut servieren dürfen. Ob die Daumen für "Age of Empires 3: Warchiefs", "Dawn of War: Dark Crusade", "Die Sims 2: Haustiere", "F.E.A.R. Extraction Point" und "Star Wars Empire: Forces of Corruption" nach oben zeigen, verrät der große Add-on-Test.

Gregor Jossé/Teleschau

"Age of Empires 3: The Warchiefs"

Ein Indianer kennt keinen Schmerz - wohl aber Strategie. Für die 15 neuen Missionen führen die "AoE"-Bastler gleich drei Völker ein: die Azteken, die Sioux sowie die Irokesen. Jeder Stamm trumpft dabei mit eigenen Stärken und kämpferischen Raffinessen auf. Dennoch: In den beiden Kampagnen spielen die wilden Krieger eher eine untergeordnete Rolle. Darin steuert der Spieler Nathaniel Black (Mitglied der Familie Black aus dem Hauptprogramm) und dessen Irokesen-Garde, die George Washington gegen die Engländer im War of Independence beisteht. Aber auch als dessen Enkel Chayton Black taktiert man sich durch ein halb historisches, halb fiktives Szenario. Spannendes Feature: Tanzrituale der Indianer steigern deren Produktivität und Effizienz. Außerdem kann auf den Aufstieg in die fünfte Epoche verzichtet werden - zugunsten einer Revolution, die Arbeiter für schlagkräftige Spezialeinheiten opfert. Multiplayer-Fans freuen sich über zusätzliche Erweiterungen für die Heimatstädte. Ein rundum gelungenes Add-on. Gesamtnote: sehr gut. (Microsoft, ca. 30 Euro. Ohne Altersbeschränkung)

"Die Sims 2: Haustiere"

Rechtzeitig, um auf unzähligen Wunschlisten zu landen, wirft EA eine neue "Sims"-Erweiterung auf den Markt. Im Vordergrund steht bei dem Vierbeiner-Add-on ganz klar der Knuddel-Faktor. Selbst vehemente Tierschützer dürften sich über die Charaktertiefe freuen, die den treuen Begleitern einprogrammiert wurde. So wollen die verschiedenen Bedürfnisse der Viecher stets befriedigt werden - kriegt das Hündchen nichts zwischen die Beißerchen, muss schon mal die Inneneinrichtung herhalten. Mehr als Versorger darf der Spieler für seinen nach Geschmack erstellten besten Freund jedoch kaum sein. Wenig Accessoires und keine Motivationsziele reduzieren "Die Sims 2: Haustiere" nahezu auf ein putziges Game zum Zuschauen. Dass besonders talentiertes Kleinvieh Jobs angeboten bekommt - beispielsweise als Wachhund -, entschädigt nur wenig. Konsolenspieler freuen sich immerhin über Outdoor-Locations zum Gassi gehen sowie einen Story-Modus, müssen dafür aber den Preis eines Vollspiels hinblättern. Gesamtnote: befriedigend. (EA, ca. 25 Euro für PC, ca. 50 Euro für PS2, GameCube. Ohne Altersbeschränkung)

"F.E.A.R. Extraction Point"

Wer hat Angst vor'm schwarzhaarigen Mädchen? Vivendis Shooter "F.E.A.R." ließ sogar hartgesottene Schocker-Freunde zusammenzucken. Besonders als sich Held und Spieler am Ende im Helikopter aus dem Staub machten und plötzlich Alma, die Horror-Göre, einstieg, blieb so manchem der Atem weg. Wenig später setzt das Add-on "Extraction Point" ein: Der Heli ist abgestürzt, Alma entführt und Menschenfresser Paxton Fettel wieder am Zug. Kurzum: Die Gesamtsituation ist keinen Deut besser geworden. Also wird wieder zu den Waffen gegriffen. Zur Auswahl stehen hierfür in der Erweiterung zwei Wummen mehr: die mächtige Minigun und das futuristische Laser-Gewehr. Dumm nur, dass die Entwickler nichts gegen die alten Schwächen des Hauptprogramms unternommen haben. Die Level sind abermals ärmlich designt - grau-in-graue Container-Welten bieten keine Abwechslung zu endlosen Tunnel-Labyrinthen. Auch an Herz strapazierenden Schock-Momenten mangelt es während der rund sieben Stunden Spielzeit. Schade. Gesamtnote: befriedigend. (Vivendi, ca. 30 Euro. Keine Jugendfreigabe)

"Star Wars: Empire at War - Forces of Corruption"

Nachschub für Echtzeit-Sternenkrieger: Mit den "Forces of Corruption" hält eine neue Fraktion Einzug ins "Star Wars"-Universum. Effektivste Waffe des Konsortiums, einer Art interstellarer Verbrecherbande, ist der so genannte "Verderber", mit dem Planeten korrumpiert werden können. Leider ist die Kampagne, so hübsch sie auch inszeniert sein mag, zu lahm ausgefallen, um an den Bildschirm zu fesseln. In der Rolle des Gangster-Paten Tyber Zann gilt es, den Schatz des Imperators ausfindig zu machen. Ein flüchtiges Vergnügen, da selbst der höchste Schwierigkeitsgrad den Weg zum Abspann kaum verlängert. Mehr Spaß macht da der Skirmish-Modus, in dem die einzelnen Parteien uneingeschränkt um die Vorherrschaft in der Galaxis ringen. Imperiumsgetreue dürfen darin als neue Einheiten den Supersternenzerstörer und TIE-Abfangjäger in die Schlacht führen, die Rebellen kontern mit B-Wings. Insgesamt jedoch kein großer Wurf. Gesamtnote: befriedigend. (Activision, ca. 25 Euro. Ab 12 Jahren)

"Warhammer 40.000: Dawn of War - Dark Crusade"

Auf in die Sci-Fi-Schlacht - nur mit wem? Zu den fünf Völkern des Hauptprogramms und ersten Add-ons "Winter Assault" kommen in "Dark Crusade" zwei weitere Rassen hinzu: Die mächtigen Necrons, chronisch mies gelaunte Gruftroboter, sind zwar träge, räumen dafür ordentlich auf. Die Tau sind indes High-Tech-Fanatiker, die mit riesigen raketen- und strahlenwaffen-bewährten Mechs in die Schlacht ziehen. Apropos: "Dark Crusade" spielt sich ein wenig wie "Risiko". Soll heißen: Feldzüge werden zunächst rundenbasiert auf einer Übersichtskarte geplant, die den Planeten Kronus darstellt. Anschließend wird in Echtzeit um einzelne Gebiete gekämpft, die Rohstoffe und andere Boni abwerfen. Darüber hinaus werden siegreiche Generäle mit effizienten Upgrades belohnt. Schade nur, dass für das neue Schlachtensystem an der Story gespart wurde. Nur Schlüsselmissionen sind in einen Plot eingebettet, die restlichen Aufträge folgen dem "Vernichte alle Feinde"-Muster. Auf die Dauer dürfte das Add-on deshalb nur wahre "Warhammer"-Fans bei der Stange halten, zumal manche Missionen trotz neuer Einheiten im Dienste der alten Fraktionen demotivierend schwer sind. Kundenfreundlich: Für die umfangreiche Erweiterung wird das Hauptprogramm nicht benötigt. Gesamtnote: gut. (THQ, ca. 30 Euro. Ab 16 Jahren)

Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.