Computerfehler Sony ruft Hunderttausende Laptops zurück


Erneut muss Sony aufgrund fehlerhafter Hardware Notebooks zurückrufen. Das Problem liegt diesmal jedoch nicht am Akku. Weil bestimmte Geräte überhitzen könnten, sollen rund 440.000 Geräte zurück ins Werk. Sony teilte mit, dass 19 Modelle der Vaio-Modelle von der Aktion betroffen sind.

Sony ruft weltweit 440.000 Laptops vom Typ Vaio zurück. Die Computer könnten wegen einer fehlerhaften Verkabelung überhitzen, teilte der Konzern am Donnerstag in Tokio mit. Betroffen seien 19 Modelle der Serie Vaio TZ, die zwischen Mai 2007 und Juli 2008 hergestellt wurden.

Die Verkabelung zwischen dem unteren Gehäuseteil und dem Display nützt sich den Angaben zufolge schnell ab, so dass ein Kurzschluss entstehen kann. Zudem könne ein Fehler in den Schaltkreisen des Displays zu Überhitzungen führen. Sony erklärte, der Konzern habe weltweit 209 Berichte über derartige Vorfälle erhalten. In sieben Fällen hätten die Nutzer leichte Brandverletzungen erlitten. Nach Angaben einer Sprecherin wurden 373.000 Laptops in 48 Ländern verkauft, die übrigen 67.000 in Japan.

Die Probleme mit den Laptops kommen etwa zwei Jahre, nachdem mehrere Computerhersteller gezwungen waren, insgesamt mehr als zehn Millionen von Sony produzierte Akkus wegen möglicher Überhitzung zurückzurufen. Die Kosten für Sony beliefen sich auf rund 430 Millionen Dollar.

AP AP

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker