Digitales Bodystyling Brustvergrößerung ohne Skalpell


Zu dick, zu dünn, zu schlaff oder zu wulstig? Kein vermeintlicher Makel des Gesichts oder anderer Körperteile ist groß genug, um nicht in der Bildbearbeitung beseitigt oder zumindest abgemildert zu werden.

Eine umfassende Einführung in das "digitale Bodystyling" bietet ein jetzt im Verlag Addison-Wesley erschienenes Buch von Birgit Nitzsche und Karsten Rose. Das Autorengespann widmet sich zunächst dem Verschönern von Körperkonturen. "Gesäß verschmälern", Brust vergrößern oder Beine verlängern - die hier vorgestellten Pixel-Operationen erinnern an das Angebot eines Schönheitschirurgen.

Die weiteren Kapitel gehen dann an die Details vom Scheitel bis zur Sohle. Eine besonders liebevolle Behandlung erhalten Augen und Mund. Im letzten Kapitel über Hände und Füße wird klar, dass es nicht darum geht, lediglich vorgefundene Schönheitsklischees zu erfüllen. So wird auch gezeigt, wie die vom Alter gezeichneten Hände besonders ausdrucksstark gestaltet werden können.

Gar nicht so einfach ist die optimale Einstellung von Hauttönen. Das Entfernen von kleinen Pickeln und Unreinheiten ist mit dem Reparatur-Pinsel des Photoshops ein Klacks. Aber "die kleinen Härchen am Mund der Frau sind eine Herausforderung". Um eine gleichmäßige Hautfärbung zu erzielen oder Glanzreflexe zu entfernen, sind teilweise mehrere Arbeitsgänge erforderlich.

Mit seinem festen Einband, abgerundeten Ecken und Farbkennzeichen für die Kapitelführung ist das mit zahlreichen Beispielfotos illustrierte Buch besonders ansprechend gestaltet. Die beiliegende DVD fordert mit ihren Vorher-Nachher-Bildern zum eigenen Ausprobieren aus. In einem eigenen Bereich im Internet sind Nachträge und Online-Workshops geplant.

AP AP

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