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PC-Software: Kindersicherung 2004: Jugendschutz am PC

Kinder am Computer: Viele Eltern finden es eigentlich ganz gut, wenn der eigene Nachwuchs im Internet für die Hausaufgaben recherchiert und nebenbei auch noch ein Lernspiel startet. Damit die Kinder es mit dem Computern nicht übertreiben, kommt die "Kindersicherung 2004" zum Einsatz.

Wie so oft macht auch beim Computer die Dosis das Gift. Es gibt Computerspiele, die für Kinder und Jugendliche nicht geeignet, aber besonders angesagt sind. Es gibt Webseiten, auf die sich kein Minderjähriger verirren sollte. Und viele Kinder verbringen viel Zeit vor dem Computer, zu viel Zeit.

Wer den Computerkonsum seines Nachwuchses unter Kontrolle halten will, kann zu einem Programm wie "Kindersicherung 2004" greifen. Die Software ist in der Lage, den Zugriff auf den Computer zu beschränken - und zwar individuell für alle Anwender, die zur Familie gehören. Der Administrator kann passend zu den einzelnen Personen festlegen, wie viele Stunden sie am Tag, in der Woche oder im Monat vor dem Rechner verbringen dürfen. Sobald das Zeitkontingent ausgereizt ist, fährt der Rechner automatisch herunter und lässt sich anschließend auch nicht mehr neu starten. Die Eltern, die das "Zeit-Taschengeld" aussprechen, können das Rechnerverbot noch exakter definieren und bei Bedarf sogar festlegen, an welchen Wochentagen wie viele Stunden lang gedaddelt werden darf. Dabei ist es sogar möglich, Sperrzeiten einzurichten. Eltern, die mitverfolgen möchten, was ihre Kinder da gerade spielen, verbieten ihnen eben am besten das Computern in den Zeiten, in denen die Eltern noch arbeiten und demnach nicht zu Hause sind.

Sensible Bereiche werden gesperrt

Sind die Kinder zu viel im Internet unterwegs, was sich leicht an der monatlichen Telefonrechnung ablesen lässt, kann der Zugriff auf das Web ebenfalls limitiert werden. Wer noch misstrauischer ist, sperrt den Zugriff auf einzelne Programme oder legt fest, wie lange sie pro Tag, Woche oder Monat eingesetzt werden dürfen. Damit die kleinen Racker nicht in Versuchung gebracht werden, die gesetzte Sperre geschickt zu umgehen, ist die "Kindersicherung 2004" auch dazu in der Lage, den Zugriff auf viele Systembereiche komplett zu blockieren. Die Eltern bestimmen zum Beispiel, dass die Kinder nicht den Registrierungseditor oder die Systemsteuerung aufrufen, dass sie den Taskmanager nicht starten dürfen und dass sie keine Downloads aus dem Internet einleiten können. Möglich ist es auch, einzelne Laufwerke komplett zu sperren.

Kindersicherung 2004 6.886

System

Windows ab 98

Autor

Salfeld Computer

Sprache

Deutsch

Preis

29,90 Euro

Dateigröße

3,5 MB

Viele Eltern berichten, dass die Kinder zwar das mündlich ausgesprochene Zeitlimit nicht akzeptieren, aber sehr gut mit der eingerichteten Sperre leben können: Mit der können sie nämlich nicht bis zum Ende aller Tage diskutieren. Da fährt der Rechner kompromisslos herunter - und Schluss. Die Testversion lässt sich 30 Tage lang nutzen.

Download beim Hersteller: www.salfeld.de/kindersicherung.htm

Carsten Scheibe / DPA
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