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PROGRAMMHINWEIS: Munter eingelocht

Programm: Front 9

System: Windows 95/98/ME/NT

Autor: WildTangent

Preis/Sprache: Freeware/Englisch

Dateigröße: 2900 kb

WildTangent ist der Erfinder des WildTangent-Web-Drivers. Mit diesem Treiber ist es möglich, hoch komplexe Multimedia-Inhalte plattformübergreifend direkt im Web-Browser darzustellen. Um zu zeigen, was mit dem Treiber alles machbar ist, verschenkt die amerikanische Firma immer wieder neue 3D-Spiele, die die neue Technik ausreizen. »Front 9« etwa lädt den Spieler ein, sich auf einer professionell gestalteten Minigolf-Anlage mit neun Löchern umzusehen.

Die einzelnen Bahnen werden aus der Schrägdraufsicht gezeigt und scrollen über mehrere Bildschirmseiten. Um die gerenderten 3D-Kulissen darstellen zu können, braucht der Anwender schon eine moderne Grafikkarte. Geht diese angesichts der hohen Detaildichte in die Knie, kann die Finesse der grafischen Darstellung in den Optionen reduziert werden. Per Tastendruck kann der Spieler auch zwischen einer Fenster- und einer Vollbildansicht hin und her wechseln.

Sinnloses Draufschlagen bringt nichts

Vor dem Abschlagplatz des Golfballs ist eine Spielerfigur mit Jeans, Freizeithemd und Baseball-Käppi zu sehen. Mit den Cursortasten lässt sich diese Figur so drehen, dass der Abschlagwinkel des Golfschlägers stimmt. Ein Druck auf die Enter-Taste holt Schwung, wie eine stetig anwachsende Balkengrafik zeigt. Ein zweiter Druck auf die Taste führt den Schlag aus. Die einzelnen Bahnen sind sehr verschlungen. Sie weisen Hügel und Täler, Hindernisse, Brücken und andere Dinge auf. Ein unüberlegtes Schlagen auf den Ball macht demnach keinen Sinn, hier muss Gefühl zum Einsatz kommen. Am Ende der Bahn macht ein rotes Fähnchen auf das Ziel aufmerksam. Neun Schläge hat der Spieler pro Loch. Das Par der einzelnen Bahnen liegt aber im Schnitt bei zwei oder drei Schlägen – das ist nur mit viel Glück zu meistern. Die Schläge des Anwenders werden auf einer Golfkarte festgehalten und am Ende für den Highscore ausgewertet.

Jede der neun Bahnen hat eine eigene Kulisse. Der Spaß beginnt in einer Vulkanlandschaft. Weiter geht es erst in einer asiatischen Hofanlage, dann im japanischen Teegarten. Wer jetzt noch nicht genug hat, lernt das tropische Paradies kennen, besucht die Kanäle von Venedig, hört die Fanfaren auf einer Burg blasen und bekommt Angst im verzauberten Wald. Nach einem Trip durch Ägypten locht der Spieler seinen letzten Ball in der Dinoworld ein.

Carsten Scheibe

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