PC-Software USB-Access: PC-Sicherung mit Speicherstift


USB-Sticks sind sehr nützlich. Die Freeware "USB-Access" erlaubt es etwa, wichtige Dateien zu sichern oder zu verschlüsseln. Noch besser: Mit dem Programm und einem Speicherstift lässt sicher der PC vor dem Zugriff durch Unbefugte schützen.

Seitdem es USB-Sticks gibt, braucht kein Mensch mehr ein Diskettenlaufwerk. Die kleinen Speicherwunder lassen sich aber auch noch in anderer Hinsicht verwenden. Die Freeware "USB-Access" erlaubt es etwa, wichtige Dateien zu sichern oder zu verschlüsseln. Noch besser: Mit dem USB-Stick lässt sich der ganze Rechner abschließen und so vor dem Zugriff durch Unbefugte schützen.

Ein USB-Stick mit 128 Megabyte Speicherkapazität ist inzwischen für 25 Euro zu haben. Die Investition lohnt sich. MP3-Musik, wichtige Gebrauchsdateien und sogar ganze Computerprogramme lassen sich so leicht von einem Rechner zum anderen transportieren. Wird der USB-Stick in einen XP-Rechner eingestöpselt, so dauert es nur wenige Sekunden und der Dateimanager weist dem Speichermedium einen eigenen Laufwerksbuchstaben zu, sodass es sich wie eine externe Festplatte ansprechen lässt.

Immer mehr Tools kümmern sich darum, den USB-Stick noch besser auszunutzen. Fast schon unverzichtbar ist in diesem Zusammenhang das Freeware-Programm "USB-Access". Das kleine Tool richtet nach dem Start ein kleines Icon im Systemtray der Taskleiste ein. Im Kontextmenü dieses Tools lassen sich die verschiedenen Funktionen aufrufen.

USB-Access 1.0

System

ab Windows 2000/XP

Autor

Innovatics

Sprache

Deutsch

Preis

Freeware

Dateigröße

1,1 MB

Mini-Backup auf dem Stift

Gelungen ist in diesem Zusammenhang die Sicherungsfunktion. Sie ist dazu in der Lage, die Favoriten des "Internet Explorers", die E-Mails von "Outlook Express" und die "Eigenen Dateien" auf den Speicherstick zu übertragen. Alte Sicherungen, die auf dem USB-Stick vorliegen, werden dabei automatisch überschrieben. Das Tool zeigt auch die Dateigrößen der einzelnen Sicherungen an. So kann bereits vor dem Kopieren überprüft werden, ob der freie Speicherplatz auf dem USB-Stick überhaupt ausreichend ist. Wer wichtige Dateien vor dem Zugriff durch Unbefugte schützen möchte, der kann sie verschlüsseln und dabei auf den USB-Stick übertragen. Das Tool nutzt den Blowfish-Algorithmus, um die Dateien zu kodieren. Diese Funktion lässt sich übrigens auch ohne USB-Stick verwenden.

Wie ein Schlüssel

Die Kernfunktion des Tools "USB-Access" ist die Sicherung des Computers. Zu diesem Zweck werden die einzelnen USB-Sticks, die der Anwender besitzt, im Programm angemeldet und erfasst. Anschließend muss einer der Sticks in einer USB-Schnittstelle stecken bleiben. Wird nun die Programmfunktion "Schutz starten" aktiviert, so kann der Anwender zunächst ganz normal weiter am Rechner arbeiten. Sobald der Stick allerdings vom Rechner abgezogen wird, blendet das Tool den Windows-Desktop aus und wechselt zum Startbildschirm von Windows. Hier lassen sich nun oben links der Name des Anwenders und die Anzahl der zurzeit laufenden Programme ablesen. Jeder Mausklick auf das Benutzer-Icon führt zu einem kurzen Aufflackern des Desktops - mehr passiert aber nicht. Selbst ein Neustart des Rechners sorgt doch nur wieder dafür, dass der Anmeldungsschirm geladen wird. Erst wenn der USB-Stick wieder in den Rechner gesteckt wird, kann sich der Benutzer wieder im System anmelden und seine Arbeit aufnehmen. Das System ist einfach zu handhaben und sehr effektiv. Wer selbst bei kurzen Pausen stets seinen USB-Stick abzieht und mitnimmt, verhindert, dass sich allzu neugierige Kollegen am eigenen Rechner zu schaffen machen. Gute Idee: Eltern können nun über den USB-Stick ganz genau steuern, wie lange der Nachwuchs den Familienrechner benutzen darf.

Download beim Hersteller: www.innovatics.de

Carsten Scheibe

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