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Sammelklage: Microsoft und Verbraucher dürfen sich einigen

Mehr als ein Jahr nach der außergerichtlichen Einigung hat nun auch das Gericht grünes Licht gegeben: Microsoft wird an Millionen kalifornischer Verbraucher eine Entschädigung von insgesamt einer Milliarde US-Dollar zahlen.

Der Rechtsstreit zwischen dem US-Softwarekonzern Microsoft und kalifornischen Verbrauchern ist beigelegt. Der zuständige Richter Paul Alvarado billigte die außergerichtliche Einigung, die bereits im Januar vergangenen Jahres erzielt worden war. Die Vereinbarung sieht vor, dass Microsoft eine Entschädigung im Umfang von maximal 1,1 Milliarden Dollar (0,9 Milliarden Euro) zahlt. In der Sammelklage war dem Unternehmen vorgeworfen worden, gegen die Wettbewerbsgesetze des US-Staates Kalifornien verstoßen zu haben.

Gutscheine für 14 Millionen Verbraucher

Die Entschädigung sollen die Kunden in Form von Gutscheinen für Computer-Hardware und Software erhalten. Davon könnten mehr als 14 Millionen Verbraucher profitieren, die zwischen Februar 1995 und Dezember 2001 das Betriebssystem Windows und andere Microsoft-Software erworben haben.

Wie viel Microsoft tatsächlich zahlen muss, hängt davon ab, wie viele Kunden letztlich einen entsprechenden Antrag stellen. Zwei Drittel der Differenz zwischen der vereinbarten und der abgerufenen Entschädigungssumme soll der Software-Konzern kalifornischen Schulen in Form von Computer-Ausrüstung zur Verfügung stellen.

DPA / DPA
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