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SCHEIBE: Digitaler Lifestyle

Wer anfängt, über den Computer herzuziehen, der hat noch nicht realisiert, wie der PC in den letzten paar Monaten den Lifestyle seiner Nutzer verändert hat. So kurz vor Weihnachten ist es Zeit, Danke zu sagen.

In deutschen Landen wird ständig gemeckert. Das ist in Ordnung, wenn es um Regierungsfehler, Arbeitslosenzahlen und Steuern geht. Wer allerdings anfängt, über den Computer herzuziehen, der hat noch nicht realisiert, wie der PC in den letzten paar Monaten Lifestyle seiner Nutzer verändert hat. So kurz vor Weihnachten ist es Zeit, Danke zu sagen.

Danke für meinen ISDN-Anrufmonitor


Treu schlägt er an, noch bevor das Telefon klingelt. Auf dem PC-Bildschirm zeigt eine Dialogbox dann die Nummer des Anrufers an - oft gleich zusammen mit dem Namen. Dieser kleine Service ist ein äußerst sinnvoller Dienst. Endlich weiß ich schon vor dem Abheben des Hörers, wer da gerade am anderen Ende der Leitung hängt. Dann kann ich mich schon einmal mental auf das Gespräch einstimmen. Noch besser: Sagt mir der Gesprächspartner nicht zu, dann reicht ein Mausklick aus, um ihn abzuwürgen. Ganz toll finde ich auch, dass der Monitor alle Anrufe protokolliert. Nach einem Außentermin kann ich in der Liste ablesen, wer inzwischen angerufen hat, auch ohne dass diese Personen einen Spruch auf dem Anrufmonitor hinterlassen haben müssen.

Danke für meine DSL-Verbindung

Natürlich ist es toll, dass sich Dateiübertragungen nun im Turbotempo durchführen lassen. Noch besser finde ich allerdings, dass ich jetzt rund um die Uhr online bin. Endlich ist es kein Akt mehr, schnell Google.de zu starten, um nach einer Homepage zu suchen. Oder bei Amazon.de nach einem Produktpreis zu suchen. Für mich ist der Clou aber die ständige E-Mail-Überwachung. Outlook Express habe ich so eingestellt, dass die Software alle 60 Sekunden überprüft, ob neue Post vorliegt. Ist das der Fall, ertönt ein Piepton und die Mail wird bezogen. Anschließend ist ein Briefsymbol im Systemtray der Taskleiste zu sehen. Ein Mausklick reicht aus und der neu eingetroffene Brief wird auf dem Bildschirm angezeigt. Der Postbote mit der Schneckenpost kommt nur einmal am Tag. Ich nutze die normale Post kaum noch.

Danke für meinen Flachbildschirm

Meinen alten 21-Zoll-Röhrenmonitor habe ich aus dem Büro geworfen und meiner Schwägerin geschenkt. Die freute sich, beschwerte sich aber auch gleich, dass ihr alter Schreibtisch prompt unter der ungewohnten Last zusammengebrochen ist und auch noch die Gardine mit heruntergerissen hat. Mein neuer Flachbildschirm hat nur noch eine Tiefe von zwei, drei Zentimetern und ist neun Zehntel leichter. Endlich habe ich mal wieder so richtig viel Platz auf dem Schreibtisch. Hinzu kommt, dass die Flachbildschirme nicht strahlen und flimmern, ein sehr helles Bild zeigen und inzwischen auch bestens dafür geeignet sich, DVD-Filme abzuspielen.

Na klar: Danke auch für die DVD. Ich bin der größte Fan der Silberscheibe. Es ist schier unglaublich, wie sehr sich die Video-DVD von der VHS-Kassette abhebt. Das extrem klare und detailreiche Bild bei großen Hollywood-Produktionen, der Kinosound aus sechs Lautsprechern, dazu der völlige Verzicht auf das früher so lästige Spulen: Perfekt. Die Filme, die meine Frau nicht im Wohnzimmer auf der Heimkinoanlage mitguckt, schaue ich inzwischen am liebsten am Rechner an. Eine entsprechende Boxenanlage habe ich mit dem PC verknüpft, auch der Monitor ist 16:9-tauglich. Dank der höheren Auflösung des PC-Monitors gegenüber dem Fernseher wird das DVD-Gucken am Rechner zum echten Vergnügen. Jetzt müssen nur noch die Filme preiswerter werden. Spannend zu sehen ist es trotzdem, wie schnell der DVD-Player in der gesamten Bekanntschaft Einzug findet. Überall wird der DVD-Player wie selbstverständlich in die Anlagen integriert. Ich kann mich nicht an eine andere Technik erinnern, die sich so schnell etabliert hat.

Danke fürs Online-Shopping

Ich gehe nicht gerne einkaufen. Da müsste ich erst mit dem Auto in die Altstadt Spandau fahren, den sauteuren Parkautomaten mit harten Euros füttern und dann noch den knappen Kilometer bis zur Ladenpassage tapern. Da habe ich dann die Auswahl aus mehreren Kaufhäusern, die doch nicht das haben, was ich suche. Online sieht das ganz anders aus. Inzwischen kenne ich zahlreiche Online-Shops, bei denen ich Rohlinge für den PC, Kinderspielzeug für den Nachwuchs oder aktuelle DVDs zu absolut sensationellen Konditionen einkaufen kann. Bei teureren Gerätschaften nutze ich auch diverse Online-Preisvergleichsdienste. Das spart richtig Geld. Letztens wollte ich mir einen externen DVD-Brenner für den PC besorgen. Im ersten Online-Shop wurde das gesuchte Gerät mit 550 Euro gelistet, lieferbar ab Januar. Mit Hilfe eines Hardware-Preisvergleiches fand ich exakt das gleiche Gerät für 475 Euro, lieferbar innerhalb von zwei Werktagen. Bezahlt wird mit der Kreditkarte oder per Überweisung (natürlich via Online-Banking). Das Porto entfällt oft ab einem gewissen Preis. Konsument, was willst du mehr?

Carsten Scheibe

Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.