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TESTS: FineTune 1.50

FineTune macht seinem Namen alle Ehre und hilft dabei, Hand an die Systemkonfiguration von Windows zu legen. Das Tool stellt in mehreren Ebenen ansonsten gut verborgene Optionen aus der Registry und anderen Systemdateien vor, die sich per Mausklick leicht manipulieren lassen.

Programm: FineTune 1.50

System: Windows 95

Autor: Business Software

Preis/Sprache: 15 US-Dollar / englisch

Dateigröße: 844 KB

FineTune macht seinem Namen alle Ehre und hilft dabei, Hand an die Systemkonfiguration von Windows zu legen. Das Tool stellt in mehreren Ebenen ansonsten gut verborgene Optionen aus der Registry und anderen Systemdateien vor, die sich per Mausklick leicht manipulieren lassen.

In der Ebene »Backup« kann der Anwender etwa das automatische System-Backup von Windows 98 beeinflussen, das selbsttätig und für den Nutzer unsichtbar beim Systemstart die Registry sichert. Hier kann leicht festgelegt werden, wie viele Kopien des Backups Windows parallel anlegen soll, bevor die erste Sicherungskopie wieder überschrieben wird. Außerdem kann der Anwender weitere Dateien per Drag and Drop mit in das Backup aufnehmen.

Weiter geht es in der Ebene »Security«. An dieser Stelle lassen sich gezielt sensible Konfigurationsseiten etwa aus der Systemsteuerung verstecken. Wer nicht möchte, dass Unbefugte den Bildschirmschoner wechseln, die Hardware-Profile durcheinander bringen oder den virtuellen Arbeitsspeicher neu konfigurieren, der knipst die entsprechenden Seiten einfach aus.

Einen Besuch ist auch die Ebene »StartUp« wert, die alle Programme mit einem Autostartkommando listet. Eben diese Autostarter, die mitunter lästig werden, schalten Sie nun per Mausklick aus. Ebenso ist es möglich, die Voreinstellung der DFÜ-Netzwerk-Einträge zu ändern, die Performance der Laufwerke zu messen, die Cookies auf der Festplatte zu sichten, Fonts zu begutachten und die Voreinstellungen für die verschiedenen Caches neu zu justieren.

Carsten Scheibe

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