HOME

TESTS: Palm-PDA für Windows

Programm: Palm OS Emulator 3.0a7

System: Windows 95

Autor: Palm, Inc

Preis/Sprache: Freeware/Englisch

Dateigröße: 1.900 KB

Immer mehr Anwender entsorgen ihren alten Organizer im Papiercontainer und legen sich lieber einen teuren, aber schicken Palm-PDA zu. Inzwischen gibt es mehrere tausend Shareware-Programme, die das mobile Gerät mit vielen nützlichen Freizeit- und Büroanwendungen ausstatten. Der kostenlose PalmOS-Emulator zeigt Ihnen, ob so ein elektronischer Organizer das richtige Spielzeug für Sie ist.

Der PalmOS-Emulator ist in der Lage, die Standardfunktionen eines »echten« PDA unter Windows zu simulieren. Kostenlos zu ladende Skins imitieren dabei sogar die Gehäuseform und -struktur eines bestimmten Gerätes. Um die Emulation zum Leben zu erwecken, muss die Software allerdings mit dem ROM eines »echten« PDA gefüttert werden. Das lässt sich notfalls von einem Kollegen ausborgen, um vor der Anschaffung eines solchen PDAs herauszufinden, ob sich die Anschaffung überhaupt lohnt.

Wer bereits einen Palm-Pilot besitzt, hat noch mehr Vorteile vom Einsatz des Emulators. Shareware-Programme für das PalmOS lassen sich nun problemlos unter Windows ausprobieren, ohne dass es notwendig wird, die Dateien erst per Kabel in den PDA zu übertragen. So lassen sich die aus dem Internet bezogenen Shareware- und Freeware-Programme einem ersten Test unterziehen, der über »Löschen« oder »Nutzen« entscheidet. Die Installation der Shareware geht dabei sehr einfach vonstatten. Mit einem Klick der rechten Maustaste wird das Kontextmenü der Installation geladen. Mit dem Befehl »Install Application« lassen sich die PRC-Dateien der Testversionen in die Simulation übernehmen.

Die Simulation lässt sich übrigens mit unterschiedlich viel Speicher ausstatten. Versagen einige Palm-Programm auf Ihrem richtigen PDA den Dienst, können Sie anhand der Emulation herausfinden, ob der Speicher daran schuld ist. Der Emulator ist auch dazu in der Lage, das Farbdisplay des Palm IIIc zu imitieren. Das Programm liegt außerdem in Versionen für den Macintosh und für Unix-Systeme vor.

Carsten Scheibe