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TESTS: Rechnungsdruck 2.0

Mal eben auf die Schnelle eine Rechnung ausstellen. Dieses Vorhaben scheitert meist an der dazu nötigen Finanz-Software, die oft teuer und behäbig ist. Wer keine Lust hat, in der Textverarbeitung eigene Formulare zusammenzustellen, probiert das mit 700 Kilobyte winzige Tool

Programm: Rechnungsdruck 2.0

System: Windows 95

Autor: SC Soft Joachim Stäter

Preis/Sprache: 20 Mark / deutsch

Dateigröße: 371 KB

Mal eben auf die Schnelle eine Rechnung ausstellen. Dieses Vorhaben scheitert meist an der dazu nötigen Finanz-Software, die oft teuer und behäbig ist. Wer keine Lust hat, in der Textverarbeitung eigene Formulare zusammenzustellen, probiert das mit 700 Kilobyte winzige Tool Rechnungsdruck aus. Es ist ganz darauf ausgerichtet, schnell saubere Ergebnisse zu liefern.

Bevor der Anwender sich an die Aufgabe heranmacht, das auf den Bildschirm geholte Rechnungsformular auszufüllen, sollte er dem Programm zunächst einige Grundinformationen mitteilen, die immer gleich bleiben. So kann er neben seinem Namen und der Adresse auch die Bankverbindung angeben, die Prozentsätze für die Mehrwertsteuer festlegen und zwei Textzeilen vorgeben, die mit auf jeder Rechnung zu berücksichtigen sind. Die Rechnungen werden wahlweise in DM oder Euro ausgegeben. Zusätzlich bietet das Programm eine Kundenkartei, sodass die Anschriften der einzelnen Rechnungsempfänger fortan aus einer Datenbank heraus selektiert werden können.

Im Programmfenster selbst fügt das Tool bereits die aktuelle Rechnungsnummer und das Datum ins Formular ein. Per Mausklick legt der Anwender fest, ob die nachfolgend eingegebenen Beträge netto oder brutto zu verstehen sind. Bei Nettoeingaben rechnet das Programm die Mehrwertsteuer automatisch dazu und gibt das Brutto aus. Die einzelnen Rechnungsposten werden in eine Maske eingetragen, wobei das Programm Stückzahlen abfragen und sie mit der angegebenen Einzelsumme zur Zwischensumme aufaddieren kann.

Die fertigen Rechnungen werden in der Vorschau begutachtet und bei Gefallen ausgedruckt. Die Testversion lässt sich 30 Tage lang ausprobieren.

Carsten Scheibe

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