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USB-Stick: Daten-Kobolde richtig nutzen

Klein, clever und robust: USB-Sticks können mehr als nur Daten speichern - zum Beispiel einem strauchelnden Windows-PC wieder Leben einhauchen oder das eigene Öko-Gewissen beruhigen. stern.de zeigt verschiedene hilfreiche Funktionen.

Sie baumeln am Hals, hängen am Schlüsselbund oder stecken in der Hosentasche: USB-Sticks. Die populären Speicherwinzlinge halten deutlich länger als CDs und DVDs, die erst gebrannt werden müssen. Auch sind die Datenriegel denkbar einfach zu bedienen. Selbst ohne Treiber erkennt Windows die Speicher im Laufwerks-Verzeichnis als "Wechseldatenträger". Hier ein Blick auf die Stärken der Powerriegel.

Robuste Hülle

Da sie ohne bewegliche Teile auskommen, sind USB-Sticks unempfindlich gegen Erschütterungen und Luftfeuchtigkeit. Selbst bei Kratzern bleiben die Daten erhalten. Tipp: Die Riegel von LaCie lassen sich sogar am Schlüsselring befestigen. Der Clou: Im rund zehn Euro teuren Modell "PassKey" steckt ein Lesegerät für MicroSD-Karten.

Jede Menge Platz

Das wohl entscheidende Kaufkriterium eines Sticks ist ihre Speicherkapazität, gemessen in GigaByte (GB). Die Größe richtet sich nach dem Budget als auch nach persönlichen Vorlieben. Wer nur einige persönliche Dokumente transportieren möchte, ist bereits mit 1 GB für unter 10 Euro gut beraten.

Fit für den Notfall

Wenn Windows nicht mehr hochfährt, ist guter Rat oft teuer. Gut dran ist, wer einen bootbaren USB-Stick griffbereit hat. Um einen Stick mit den Standarddateien des Betriebssystems zu versehen, eignet sich die englischsprachige Freeware "USB Disk Storage Format Tool". Größe: 2 MB. Download unter softwareload.de

Sicherheit für die Daten

Wer einmal wichtige Daten verloren hat, weiß, wie ärgerlich es ist, wenn die Seminararbeit oder das Fotoarchiv unwiederbringlich verloren sind. Es sei denn, der PC-Besitzher betreibt rechtzeitig Katastrophenschutz. Der "Ultra Backup" von SanDisk (www.sandisk.de) ist ein USB-Stick mit 8 bis 64 GB Kapazität mit eingebauter Software zur Sicherung von Daten. Ein Druck auf den "Backup"-Knopf genügt, schon kopiert der Stift in seinem Speicher automatisch alle Ordner auf dem PC, die der Nutzer dafür festgelegt hat. Preis: ab 30 Euro.

Ökobewusstsein beruhigen

Auch die Speicher-Knirpse denken an die Umwelt. So fertigt die Schweizer Firma Data Storage (www.disk2go.com) ihr "Bio-Drive" zu 75 Prozent aus einem biologisch abbaubaren Kunststoff an. Eine Gefahr, dass der Öko-Bursche während des Verbrauchs vermodert, besteht laut Anbieter nicht. Preis für die 16 GB-Version: rund 44 Euro.

Büro zum Mitnehmen

Wer seine Daten vom Büro zuhause bearbeiten oder sie unterwegs am Notebook modifizieren möchte, sollte die Vorteile eines USB-Stick nutzen. Mit dem Shareware-Programm "Mobile Assistant" (www.mobileassistant.de) lässt sich die gewohnte Arbeitsumgebung überall hin mitnehmen. Auf dem USB-Stick lassen sich Favoriten, Cockies, Dokumente und sogar Desktop-Einstellungen speichern.

Pfiffige Extras

Die Hauptaufgabe der USB-Sticks ist zwar das Speichern von Daten. Doch neben den schlichten Versionen, die nur diesen Zweck erfüllen, gibt es auch welche mit ungewöhnlichen Verwendungsmöglichkeiten. So stattet Trekstor (www.trekstor.de) sein Modell "CO" sogar mit einem Flaschenöffner aus. Der Datenspeicher ist damit auch ein Helfer für das leibliche Trink-Wohl - zu jeder Zeit immer griffbereit. Preis für die 16-GB-Variante: rund 50 Euro.

Datenmissbrauch einschränken

Wer seinen USB-Stick verliert, geht das Risiko ein, dass der Finder Zugriff auf alle darauf gespeicherten Daten hat - das kann peinlich werden. Um den Schaden bei einem Verlust zu minimieren, hilft es, die Daten auf dem Stick zu verschlüsseln und per Kennwort zu schützen. Diese Aufgabe erledigt die kostenlose Software Truecrypt (www.truecrypt.org).

Preise purzeln

Anfang 2005 musste der Verbraucher für einen USB-Stick mit 4 GB Kapazität noch rund 390 Euro berappen. Heute sind vergleichbare Modelle bereits für 13 Euro zu bekommen. Doch trotz des rasanten Preisverfalls gelten die Datenknirpse immer noch als teuer.

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Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.