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Arbeitscomputer Business-Laptop kaufen: Modelle von Dell, Apple & Co. im Vergleich

Ein Mann sitzt lächelnd vor seinem Business-Laptop.
Geschäfte laufen – dank eines formidablen Business-Laptops.
© pixelfit / Getty Images
Ein Business-Laptop braucht einen langen Akku-Atem und sollte möglichst leicht, sicher und verlässlich sein. Fünf Modelle im Vergleich.

Inhaltsverzeichnis

Outlook, Teams, Excel und Chrome sind die Programme, mit denen die meisten Business-Laptops fertig werden müssen. Das Gute daran ist, dass keine der Office-Anwendungen eine starke Grafikkarte oder viel Prozessor-Leistung braucht. Allerdings laufen sie in der Regel zeitgleich auf dem Rechner. Und genau das kann einen älteren Laptop mit nur zwei Kernen und wenig Arbeitsspeicher überfordern. Als Faustregel gilt, dass ein vernünftiger Business-Laptop im Jahr 2021 über einen Prozessor mit vier Kernen, wenigstens acht Gigabyte Arbeitsspeicher und 512 Gigabyte internen SSD-Speicher verfügen sollte.

Eine Full-HD-Auflösung beim Display schadet genauso wenig wie ein flaches Design und wenig Gewicht. 17-Zoll-Laptops sind zu groß für die meisten Taschen, komfortabler sind Käufer eines 15,6-Zoll-Laptops unterwegs. Außerdem sollten Käufer eines Business-Laptops bekannten PC-Größen wie Dell, HP oder Lenovo vertrauen. Sie bieten zertifizierte Werkstätten und Händler, die die erste Anlaufstelle darstellen, wenn das Gerät zur Reparatur muss oder helfen bei der Datenwiederherstellung. 

Business-Laptops von Dell

Dell bietet seinen Kunden zwei Produktfamilien an, die unter die Kategorie der Business-Laptops fallen: die Modelle der XPS-Serie und Inspiron-Laptops. Von den verbauten Komponenten unterscheiden sich die beiden Serien im Aussehen und den Konfigurationsmöglichkeiten. So haben Sie bei XPS-Laptops die Wahl zwischen einem Full-HD-Display ohne Touchfunktion oder einem 4K-Display mit Touch-Funktion (gegen Aufpreis). Aktuelle Inspiron-Laptops stattet Dell dagegen mit einem 4K-Display oder Full-HD-Display ohne Touchfunktion aus.

Dell XPS 13 9300-1451

Der Dell XPS 13 9300-1451 ist ein handliches Notebook mit einer Bildschirmdiagonale von 13,4 Zoll (34 Zentimetern). Sein Touch-Display löst in 4K auf. Der Intel-Core-i7-1065G7 bringt genug Leistung, um an mehreren Programmen gleichzeitig zu arbeiten. Der Arbeitsspeicher ist mit 16 Gigabyte üppig bemessen, ebenso die 1 Terabyte große SSD-Festplatte. Auf dem Rechner arbeitet Windows 10. Etwas spärlich sind die Anschlussmöglichkeiten. Immerhin zwei Thunderbolt-Anschlüsse sind an Bord, die sich im Formfaktor einer USB-C-Buchse kleiden.

 

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  • Prozessor: Intel Core i7-1065G7
  • Grafikkarte: Intel Iris Plus Graphics
  • Arbeitsspeicher: 16 GB
  • Speicher: 1 Terabyte
  • Display: 3.840 x 2.400 Pixel, 13, 4 Zoll (34 cm) 
  • Anschlüsse: 2x Thunderbolt 3
  • LTE: Nein
  • Sicherung: Fingerabdrucksensor

Business-Laptop: Dell Inspiron 15 7501-NJ0N6

Im Display eine Nummer größer, beim Prozessor etwas schwächer ist der Dell Inspiron 15 7501-NJ0N6. Abschrecken sollte das Käufer aber nicht, denn mit dem Intel-Core-i5-10300H-Prozessor arbeitet eine CPU in dem Computer, die die nächsten Jahre noch locker mit Excel, Teams & Co. zurechtkommt. Der Arbeitsspeicher ist mit acht Gigabyte halb so groß wie beim XPS.

Gleiches gilt auch für den internen Speicher, der 512 Gigabyte groß ist. Beides reicht zum Arbeiten aus. Überlegen ist der Inspiron-Laptop bei den Anschlussmöglichkeiten. Er bietet neben zwei Thunderbolt-Buchsen auch zwei USB-A-Eingänge und einen HDMI-Steckplatz. So verbinden Sie den Laptop kinderleicht an externe Displays. Der integrierte Bildschirm löst mit 1920 x 1080 Pixeln (Full HD) über eine Diagonale von 39,6 Zentimetern (15,6 Zoll) auf.  

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  • Prozessor: Intel Core i5-10300H
  • Grafikkarte: NVIDIA GeForce GTX 1650 Ti
  • Arbeitsspeicher: 8 GB
  • Speicher: 512 GB
  • Display: 1920 x 2080 Pixel, 15,6 Zoll (39,6 cm)
  • Anschlüsse: 1x Thunderbolt 3, 2x USB-A 3.2 (5 Gbit/s), 1x HDMI
  • LTE: Nein
  • Sicherung: Fingerabdrucksensor

Business-Laptop von HP: EliteBook 850 G8 (3C7Z5EA)

Premium-Hersteller Hewlett-Packard (HP) bietet mit seinen EliteBooks formidable Business-Laptops an, die den Modellen von Dell in nichts nachstehen und sogar um sinnvolle Funktionen ergänzen. Wer kennt es nicht: Sie sitzen in der Bahn, arbeiten konzentriert und ab und zu lugt der neugierige Sitznachbar auf Ihr Display, um zu erhaschen, was Sie da tippen. Unangenehm! Deshalb spendiert HP seinem EliteBook 850 G8 ein Display mit Blickschutz. Ansonsten sind Sie mit dem verbauten Vierkerner von Intel, 8 Gigabyte Arbeitsspeicher und 512 Gigabyte internem Speicher für die nächsten Jahre gut gewappnet.

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  • Prozessor: Intel Core i5-1135G7
  • Grafikkarte: Intel Iris Xe Graphics
  • Arbeitsspeicher: 8 GB
  • Speicher: 512 GB
  • Display: 1920 x 2080 Pixel, 15,6 Zoll (39,6 cm)
  • Anschlüsse: 2x Thunderbolt 4, 2x USB-A 3.2 (5 Gbit/s), 1x HDMI
  • LTE: Nein
  • Sicherung: Fingerabdrucksensor

Business-Laptop von Lenovo: ThinkPad T14s G2

Zu den teureren Business-Laptops gehören die ThinkPads von Lenovo. Als einer der wenigen Hersteller spendiert Lenovo ihnen ein LTE-Modul. Das kommt auch beim ThinkPad T14s G2 zum Einsatz. Klar, die meisten Smartphones lassen sich als WLAN-Hotspot für den PC konfigurieren. Das aber saugt entweder am Smartphone- oder am PC-Akku, wenn das Handy mit dem Laptop verbunden ist. Leistungstechnisch steht der Lenovo-Laptop seinen Kontrahenten natürlich in fast nichts nach. Allerdings könnte der interne Speicher mit 256 Gigabyte für einige Nutzer zu klein ausfallen. 

  • Prozessor: Intel Core i5-1135G7
  • Grafikkarte: Intel Iris Xe Graphics
  • Arbeitsspeicher: 8GB
  • Speicher: 256 GB
  • Display: 1.920 x 1.080 Pixel, 14 Zoll (35,6 cm)
  • Anschlüsse: 2x Thunderbolt 4, 2x USB-A 3.2 (5 Gbit/s), 1x Dockingstation, 1x HDMI
  • LTE: Ja
  • Sicherung: Fingerabdrucksensor

Microsoft Surface: Das Convertible

Wenn Sie gerne handschriftliche Notizen machen, PDF-Dokumente unterschreiben oder von Hand bearbeiten, könnte ein Convertible das Gerät Ihrer Wahl sein. Dabei handelt es sich um einen Hybriden aus Laptop und Tablet. Die bekanntesten Vertreter dieser Gattung sind die Surface-Geräte von Microsoft, auf denen Windows 10 arbeitet. 

Ein Convertible als Business-Laptop bietet die Vorzüge aus beiden Welten: Mails oder Excel-Dokumente bearbeiten Sie wie am klassischen Laptop mit Trackpad und Tastatur. Notizen für Protokolle wichtiger Sitzungen verfassen Sie handschriftlich mit dem entsprechenden Stift. Gleiches gilt für das Unterzeichnen wichtiger Dokumente – sofern Sie Papier sparen wollen. Einen wirklichen Nachteil gibt es bei den Convertibles nicht – außer dass Sie Tastatur und Stift meist separat dazu kaufen müssen und die Anschlussmöglichkeiten denen eines Laptops unterlegen sind.

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  • Prozessor: Microsoft SQ1
  • Grafikkarte: Microsoft SQ1
  • Arbeitsspeicher: 8 GB
  • Speicher: 128 GB
  • Display: ‎2880 x 1920 Pixel, 13 Zoll (33 Zentimeter
  • Anschlüsse:  2x USB-C
  • LTE: Ja
  • Sicherung: Gesichtserkennung

MacBook als Business-Laptop?

Beim MacBook als Business-Laptop scheiden sich die Geister. Und das hat einen Grund: Apple-Käufer sind in der Regel in der Kreativbranche zu Hause, schneiden also Videos, bearbeiten Fotos oder ähnliches. Wer mit Farben arbeitet, legt höchsten Wert darauf, dass das Display diese auch originalgetreu darstellt, damit der Druck oder Film nicht anders aussieht als auf dem Display. Und die Apple-Displays der MacBooks bieten diese hervorragende Farbwerte. Eine Eigenschaft, die ein Business-Laptop nicht unbedingt braucht.

Und deshalb ergibt das MacBook als Business-Laptop nur Sinn, wenn Sie sich an MacOS gewöhnt haben, den Mehrpreis im Vergleich zu Windows nicht scheuen und nicht auf Windows umsteigen wollen. Übrigens: Vor wenigen Jahren herrschte Zwist zwischen MacOS und Windows. Die Dateien von Microsoft Office für MacOS unterschieden sich zu denen vom Windows-Office. Entsprechend gab es Kompatibilitätsprobleme, wenn verschiedene Personen zusammen mit Windows und Mac arbeiteten. Inzwischen sind diese Kinderkrankheiten geheilt und die Microsoft-Office-Suite arbeitet unter MacOS problemlos mit Windows-Computern zusammen.

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  • Prozessor: Apple M1 Chip
  • Grafikkarte: Apple M1 Chip
  • Arbeitsspeicher: 8 GB
  • Speicher: 256 GB
  • Display: 2.560 x 1.600 Pixel , 13,3 Zoll (33,8 Zentimeter) 
  • Anschlüsse: 2x Thunderbolt 3 
  • LTE: Nein
  • Sicherung: Fingerabdrucksensor

Der sicherste Business-Laptop

Wer einen besonders sicheren Business-Laptop sucht, kommt nicht um Linux herum. Das hat mehrere Gründe: Zum einen ist Linux nicht so weit verbreitet wie Windows. Und weil das so ist, gibt es für Linux schlicht weniger Viren. Die Chance sich durch einen unüberlegten Klick einen Trojaner einzufangen, der wichtige Daten ausspäht, ist geringer. Außerdem gibt es Linux-Laptops wie den Librem 14 von Purism, die über Killswitches für Mikrofon und Kamera verfügen.

Killswitches sind Knöpfe, die die Geräte mechanisch vom Strom trennen. Und das ist gar nicht mal so unwichtig, wenn Sie mit sensiblen Daten arbeiten, die ein Ziel für Industriespionage sein könnten. Ist das Kind in den Brunnen gefallen und der Computer bereits infiziert, kann der Angreifer wenigstens nicht mithören und sehen, was bei Ihnen auf der Arbeit vor sich geht. Zugegeben: Nur die wenigsten Personen dürften einen solchen Laptop zu schätzen wissen – aber für die, die es tun, kann es nicht sicher genug sein. 

Das müssen Sie beim Business-Laptop beachten

Wer gerne in und mit mehreren Programmen gleichzeitig werkelt, will wenigstens einen Vierkern-Prozessor im Laptop verbaut wissen. Je mehr Kerne ein Prozessor hat, desto besser kommt er mit mehreren Programm gleichzeitig klar. Außerdem dürfen es 16 Gigabyte Arbeitsspeicher sein, damit der Prozessor immer genug Platz hat, seine Aufgaben dort kurzzeitig zwischenzulagern.

Für die Bearbeitung von Word- und Excel-Dokumenten genügen 512 Gigabyte interner Speicher. Für die Bild- oder Videobearbeitung darf es gerne mehr sein, weil die Dateien naturgemäß größer sind. Eine dedizierte Grafikkarte braucht der Business-Laptop nicht zwingend. In 90 Prozent des Anwendungsbereichs genügt die integrierte Grafikeinheit des Prozessors aus. Einzige Ausnahme: Sie wollen Ihren Laptop an zwei oder mehr 4K-Bildschirme anschließen. Dann kann eine dedizierte Grafikkarte im Laptop Sinn ergeben. 

4K oder Full HD: Was ist besser?

Was das Display betrifft, sterben Sie beim Business-Laptop einen Tod. Entweder Sie entscheiden sich für ein Display, das in 4K auflöst. Dann haben Sie mehr Platz, um mehrere Fenster und Programme nebeneinander zu platzieren. Der Platz hat aber seinen Preis und das nicht nur in der Geldbörse. Weil mehr Bildpunkte auch mehr Strom brauchen, ist der Akku eines Laptops mit 4K-Bildschirm schneller leer, als wenn das gleiche Gerät ein Display mit Full-HD-Auflösung hat. 

Hier müssen Käufer für sich entscheiden, was ihnen wichtiger ist. Eines sei aber gesagt: Weil Programme, Fenster und Buttons in einer nativen Auflösung von 4K auf einem 15,6 oder 17 Zoll Bildschirm sehr klein sind, skalieren die meisten Anwender die Auflösung nach oben, um Buttons und Fenster größer zu sehen. Dabei geht natürlich der Platzvorteil der 4K-Auflösung verloren. Die meisten Verbraucher bevorzugen deshalb das Full-HD-Display mit der besseren Akkulaufzeit. Den perfekten Sweetspot zwischen Akkulaufzeit und Auflösung bieten übrigens WQHD-Displays am Notebook. Die Auflösung ist aber meist nur bei Gaming-Laptops vorzufinden.

17, 15,6 oder 13 Zoll: Die richtige Größe

Ansonsten gilt für den Business-Laptop, das er möglichst leicht sein sollte und in Ihre Tasche passt, die Sie mit zur Arbeit schleppen. In der Regel trifft das auf 15,6- oder 13-Zöller zu. Wer einen besonderen Wert auf die Sicherung des Laptops Wert legt, will ein Gerät das biometrische Sicherungsfunktionen wie einen Fingerabdrucksensor bietet. Richtige Datenfüchse schätzen auch sogenannte Killswitches, die Webcam und Mikrofon mechanisch vom Notebook abknipsen.

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