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Holocaust-Memorabilien: Besitz von KZ-Insassen bei Ebay aufgetaucht

Eine britische Zeitung hat bei Ebay eine Reihe von makabren Auktionen offengelegt. Bei den Versteigerungen wurden verschiedenste KZ-Memorabilien angeboten. Ebay erlebt einen Sturm der Entrüstung.

Von Alexander Meyer-Thoene

Beim Internetauktionshaus Ebay sind Gebrauchsgegenstände von KZ-Insassen zum Verkauf angeboten worden. Wie die britische Zeitung "The Mail on Sunday" berichtet, waren dutzende Memorabilien von Opfern des NS-Regimes im Internet zu erwerben. Unter den makabren Souvenirs war auch eine KZ-Uniform, die einst einem polnischen Bäcker gehörte, der in Auschwitz umkam.

Der Anbieter der Uniform, ein in Vancouver lebender Ukrainer, beschreibt sich selbst als Historiker und sagte, er hätte die Memorabilien von einem bekannten US-Händler erworben. "Ich verstehe, warum Menschen glauben, dass es falsch sei, von dem Verkauf dieser Gegenstände zu profitieren. Aber ich verkaufe die Objekte, um sie zu dokumentieren und meine Buch-Projekte zu finanzieren", sagte er. Der Verkäufer ist überzeugt: "Wenn ich ein Nachkomme der Opfer wäre, würde ich gern sehen, wie meine Vorfahren gelebt haben. Ich würde die Gegenstände gerne kaufen, um mich an sie zu erinnern", begründete er seine Haltung.

Vergangene Woche hatte der selbe Anbieter aus Vancouver KZ-Hosen für 9000 US-Dollar angeboten. Außerdem rühmte er sich, vergangenes Jahr eine Uniform eines KZ-Insassen für 18.000 Dollar verkauft zu haben.

Heftige Kritik an Ebay

Weitere Gegenstände von Opfern des Nazi-Regimes, die online angeboten wurden, waren ein paar Schuhe für 1500 Dollar, ein Koffer für 800 Dollar und sogar eine "Konzentrationslager-Zahnbürste" für 230 Dollar.

Experten erwarten, dass künftig häufiger Holocaust-Memorabilien zum Verkauf angeboten werden könnten. Denn die Überlebenden des Zweiten Weltkriegs sind sehr alt und werden in den nächsten Jahren sterben. Sie alle vererben Andenken an ihre Nachkommen. Nicht klar ist, aus welchen Motiven heraus jemand bei Ebay solche Gegenstände ersteigern will - aus historischem Interesse oder, um das Nazi-Regime zu glorifizieren.

Da Ebay an jeder Versteigerung durch Auktionsgebühren verdient, ist die Empörung bei vielen Menschen groß. Rabbi Abraham Cooper vom Simon Wiesenthal Zentrum in Los Angeles äußerte gegenüber der "Mail on Sunday" heftige Kritik. "Es ist ganz einfach widerwärtig von Ebay, an dem Verkauf von Gefängniskleidung von Holocaust-Opfern zu profitieren." Ein Handel mit solchen Artikeln würde laut Cooper "den Verkauf von KZ-Memorabilien gesellschaftsfähig machen. Es ist bedauernswert." Der britische Kulturminister Ed Vaizey sagte der "Mail on Sunday", "Webseiten müssen stets wachsam sein um zu gewährleisten, dass solche Sachen nicht zum Verkauf stehen."

Auktion fiel "durchs Raster" der Kontrollen

Nachdem die "Mail on Sunday" rund 30 KZ-Memorabilien auf Ebay aufgespürt hatte, informierte die Zeitung das Internet-Auktionshaus, welches die Angebote auch umgehend entfernte. In einer Mitteilung ließ Ebay verlauten: "Es tut uns leid, dass solche Gegenstände angeboten wurden. Wir erlauben keine Inserate dieser Art. Wir bedauern sehr, dass wir unseren eigenen Standards nicht gerecht werden konnten." Obwohl Ebay den Verkauf von Nazi-Ausrüstung verbietet, gab das Unternehmen zu, dass die besagten Gegenstände "durchs Raster gefallen" seien. Zudem räumte die Firma ein, im Nachhinein nicht sagen zu können, wie viele solcher Auktionen bisher stattgefunden haben.

In Deutschland wäre eine solche Auktion verboten

Während mit dem Verkauf in Großbritannien kein Gesetz gebrochen wurde, ist der Handel mit Holocaust-Objekten in Deutschland, Frankreich und Österreich verboten. Zur Wiedergutmachung hat Ebay zugesagt, 40.000 Dollar an eine Wohltätigkeitorganisation zu spenden. In einem Artikel der "Daily Mail" äußerte sich der britische Journalist Gerald Kaufman, der mehrere Familienmitglieder im Holocaust verloren hat, zu der Enthüllung: "Nachdem Ebay herausgefunden hat, was vor sich ging, war es absolut richtig, die Angebote umgehend zu entfernen und eine Wiedergutmachung anzubieten." Treffend bleibt allerdings seine Frage: "Was geht in den Leuten vor, die versuchen, mit den Symbolen der KZ-Lager Profit zu machen?"

Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.