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Stiftung Warentest prüft Projektoren Das sind die besten Beamer zur WM


Bis zu zehn Meter Bilddiagonale sind einfach perfekt für die WM. Doch welcher Beamer taugt wirklich zum Fußballgucken? Und wie viel darf er kosten? Stiftung Warentest hat 13 Videoprojektoren getestet.

Pünktlich zur WM stellt sich wieder die Frage: Worauf schaut man sich die Spiele am besten an? Manche kaufen sich Flachbildfernseher mit bis zu 1,70 Meter Bildschirmdiagonale, anderen reicht das nicht. Sie brauchen einen Beamer, der bis zu zehn Metern hinbekommt. Aber welcher Videoprojektor taugt wirklich etwas? Und wie viel darf man dafür ausgeben? Stiftung Warentest hat 13 Geräte getestet, stern.de verrät, welche am besten abgeschnitten haben.

Worauf es ankommt

Neun Geräte im Test haben eine Full-HD-Auflösung von 1920x1080 Pixeln, darunter auch die Testsieger. Die vier restlichen sind HD-ready und bringen es nur auf 1280x720 beziehungsweise 1280x800 Bildpunkte. Vier getestete Beamer setzen auf LCD-Technik, also auf lichtdurchlässige Flüssigkristalle wie man sie aus Flachbildfernsehern kennt. Neun Geräte verwenden die DLP-Technologie, bei der hundertausende kleine Spiegel das Licht der Projektorlampe reflektieren. LCD-Beamer sind meist etwas teurer, bei DLP-Geräten kann es manchmal zu regenbogenfarbenen Bildstörungen kommen. Im Test steht es jedoch unentschieden zwischen beiden Projektortypen.

Für Fußballfans ist außerdem die Helligkeit der Projektorlampe wichtig, und die Fähigkeit des Beamers, schnelle Bewegungen im Bild zu verarbeiten. Den Kontrast kann man laut Stiftung Warentest jedoch getrost ignorieren. Viele Hersteller würden hier mit astronomischen Werten werben. "Das menschliche Auge nimmt jedoch nur Kontraste wahr, die weit darunter liegen", schreiben die Tester. "Die Bildqualität scheitert daran kaum."

Die Testsieger

Den Pokal holt der Panasonic PT-AT6000E, ein LCD-Beamer mit Full-HD-Auflösung für 2200 Euro. Er hat die beste Bildqualität sowie den niedrigsten Standby-Verbrauch und ist der leiseste Projektor im Test. Etwas günstiger, aber auch energiehungriger ist der Epson EH-TW7200. Bei dem Full-HD-LCD-Beamer für 2000 Euro wird eine 3D-Brille mitgeliefert. Leider ist das Bild recht dunkel und die maximale Bildgröße relativ klein.

Wer keine 2000 Euro oder mehr ausgeben will, kann getrost auf Platz drei und vier des Tests zurückgreifen: Der BenQ W1300 für 985 Euro punktet mit der zweitbesten Bildqualität im Test und einem beweglichen Objektiv. Leider ist die maximale Bildgröße des DLP-Beamers relativ klein, der Energieverbrauch hingegen sehr hoch. Für mehr als 200 Euro weniger gibt es den InFocus IN8606HD. Der DLP-Beamer für 775 Euro bietet eine Speicherfunktion für nutzerspezifische Einstellungen und die beste Fotowiedergabe im Test - wobei das Fußballguckern eher wenig nützt.

Der Günstigste

Preischampion ist der Acer H5380BD für 455 Euro. Er hat den geringsten Stromverbrauch und eignet sich besonders gut für helle Räume - wird im Betrieb aber leider auch bis 70 Grad heiß. Den ganzen Test können Sie gegen eine Gebühr hier lesen.

Als kleinen Zusatzservice erklärt Stiftung Warentest, wie weit man bei welcher Auflösung für das ideale Bild von der Leinwand weg sitzen muss:

Beamer Test: Hier geht es zum Beamer Vergleich von STERN.de.

tim

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