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Stiftung Warentest testet Systemkameras: Womit Sie die besten Bilder schießen

Technik vom Feinsten und Objektive zum Wechseln: Wer starke Fotos liebt, braucht eine Systemkamera mit Sucher. Stiftung Warentest hat 18 Modelle getestet und verrät, welches das beste für Sie ist.

Welche darf's denn sein? Stiftung Warentest hat 18 Systemkameras getestet.

Welche darf's denn sein? Stiftung Warentest hat 18 Systemkameras getestet.

Familienporträts, Urlaubserinnerungen oder das neues Profilbild für Facebook. Wer wirklich gute Fotos schießen will, kommt an einer sogenannten Systemkamera mit Wechselobjektiven nicht vorbei. Aber welche ist die richtige? Die klassische Spiegelreflexkamera oder ein modernes Modell mit eletronischem Sucher? Und wie viel darf das Ganze kosten? Stiftung Warentest hat 18 Systemkameras getestet und zeigt, welches Modell sich für welche Situationen am besten eignet.

Die Tester haben zehn Spiegelreflexkameras ausprobiert, bei denen das Bild über ein System von Spiegeln, Prismen und Okularen in den Sucher und damit zum Auge des Fotografen gelangt. Außerdem sieben moderne Modelle mit elektronischem Sucher, bei denen dies auf rein digitalem Wege passiert. Und ein Gerät, das beide Verfahren in sich vereint. Das günstigste Modell kostet rund 300 Euro, der Testsieger hingegen 3000 Euro.

Schwenkdisplay und Retro-Look kosten mehr

Doch so viel müssen Einsteiger gar nicht ausgeben. Für sie empfiehlt die Stiftung Warentest die Canon EOS 100D für 565 Euro. Die Spiegelreflexkamera mit optischem Sucher und Touchscreen landet im Test auf Platz sieben und eignet sich besonders für schnelle Aufnahmen. Leider ist der Monitor nicht schwenkbar. Wer darauf nicht verzichten will, greift zum Schwestermodell EOS 700D für 650 Euro (Platz vier).

Retro-Fans mit mehr Geld in der Tasche sollten hingegen lieber zur Fujifilm X-E2 greifen. Die Systemkamera ohne Spiegel ist kleiner und leichter als die meisten anderen Modelle und eignet sich deswegen perfekt für unterwegs. Optisch besticht die Nummer acht im Test durch Objektivringe und Einstellräder für Blende, Verschlusszeit und Belichtung. Nur das Speichern der Bilder dauert leider sehr lange. Der Preis: 1300 Euro.

Olympus und Nikon holen den Sieg

Noch kompakter ist nur die Panasonic Lumix GX7 für 910 Euro, die den dritten Platz belegt. Der elektronische Sucher ist schwenkbar und funktioniert auch bei Dämmerlicht perfekt, die Kamera lässt sich per Smartphone fernsteuern, und die Fotos sind exzellent. Von außen ähnlich retro wie die Fujifilm X-E2. Das Warentest-Urteil: "Für Starfotografen auf Reisen."

Den Thron teilen sich eine Kamera mit Spiegel und eine ohne. Die spiegellose Olympus OM-D E-M1 verfügt über das obligatorische Klappdisplay, einen sehr guten elektronischen Sucher und Netzwerkfunktionen. Außerdem ist ihr Gehäuse wetterfest und frostsicher bei Temperaturen bis zu minus zehn Grad. Allerdings schlägt die Kamera mit 2200 Euro zu Buche.

Spiegelreflex und spiegellos liegen gleichauf

Teurer - und besser - war im Test nur die Nikon Df für 3000 Euro. Die Spiegelreflexkamera mit dem Retro-Gehäuse hat einen Vollformatsensor, der Fotos mit Schärfentiefe bis ins kleinste Detail möglich macht. Sucher, Monitor, Extras und vor allem der Akku sind top. "Ein feines Werkzeug für Liebhaber der klassischen Fotografie", schreibt Stiftung Warentest. Denn Videos kann man mit der Nikon Df leider nicht drehen.

Aber welche Suchervariante ist denn nun die bessere: optisch oder elektronisch? Die Deutschen zögen nach wie vor klassische Spiegelreflexkameras vor, schreiben die Tester, obwohl sie oft schwerer und unhandlicher seien als moderne, spiegellose Modelle. Doch dafür gibt es eigentlich keinen Grund, zumindest nach dem Ergebnis von Stiftung Warentest: Beide Varianten liegen gleichauf.

Hier finden Sie gegen eine Gebühr den vollständigen Test.

timb
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.
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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.