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Deutsche Internetnutzer Zu träge, um den Anbieter zu wechseln


Das wird Telekom, Vodafone & Co. freuen: Die Mehrzahl der deutschen Internetnutzer hat einer Umfrage zufolge trotz vielfältiger Angebote noch nie über einen Anbieterwechsel nachgedacht.

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier - das gilt zumindest in Deutschland offenbar auch für seine Treue zu einem Internetanbieter. Dabei sind die Zeiten mit nur einem Telekommunikationsunternehmen im Land schon lange vorbei. Die Mehrzahl der deutschen Internetnutzer hat einer Umfrage zufolge trotz vielfältiger Angebote noch nie über einen Anbieterwechsel nachgedacht. 55 Prozent der Befragten des Eurobarometers gaben an, dass weder sie selbst noch andere Mitglieder ihres Haushaltes diese Möglichkeit in Betracht gezogen hätten. Nur 13 Prozent wechselten bereits einmal. Das Eurobarometer wird im Auftrag der EU-Kommission erstellt.

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Noch beständiger waren die Verbraucher demnach bei sogenannten Leistungspaketen, die mehrere Dienste wie Festnetztelefon und Internet oder Festnetz und Handy-Vertrag beinhalten. Hier zogen der Umfrage zufolge 72 Prozent der Deutschen noch nie einen Wechsel in Betracht. 18 Prozent der Befragten wechselten schon einmal.

Dabei werden Computer zunehmend auch als Telefone eingesetzt. 21 Prozent der befragten Haushalte nutzen bereits Internetverbindungen zum Telefonieren, stellte die Studie fest. EU-weit liegen die Deutschen damit unter dem Durchschnitt von 28 Prozent, die Letten machen sogar zu 65 Prozent von Internet-Telefonie-Diensten wie Skype Gebrauch. In zwölf Prozent der deutschen Haushalte ist dem Eurobarometer zufolge der einzige Telefonanschluss ein Handy, ein Festnetzanschluss besteht nicht. Nur rund ein Prozent der Haushalte hierzulande besitzt demnach gar keinen Telefonanschluss.

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san/AFP AFP

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