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Versand-Flatrate in Deutschland: Neuer Dienst Ebay Plus: Sehen Amazon und Zalando jetzt alt aus?

Ebay ist längst kein Online-Flohmarkt mehr, sondern eine ausgewachsene Shopping-Plattform. Mit Ebay Plus macht der Konzern nun Amazon Konkurrenz: Für 19,90 Euro pro Jahr bekommen Kunden Gratis-Versand und spezielle Angebote. Die Händler sind wenig begeistert.

Ebay Plus

Ebay bietet mit Ebay Plus eine Versand-Flatrate

3,2,1 - Meins. Diese Zeiten sind bei Ebay scheinbar längst vorbei. Die ehemals als Online-Flohmarkt bekannte Plattform wandelt sich immer mehr zum Shopping-Marktplatz. Es gibt gefühlt immer mehr Händler und weniger Privatverkäufer. Diese Entwicklung wird nun unterstützt vom neuen Service-Angebot namens Ebay Plus. Dahinter verbirgt sich eine Art Versand-Flatrate, wie sie ähnlich auch Amazon mit seinem Prime-Dienst bietet. Seit Montag steht das Angebot allen deutschen Kunden zur Verfügung.

Ebay Plus kostet 19,90 Euro pro Jahr. Dafür erhalten Kunden kostenlosen Premium- und Rückversand im Inland sowie spezielle Angebote bei einigen Ebay-Verkäufern. Laut Ebay sind zum Start Tausende von gewerblichen Händlern mit Millionen Artikeln an Bord. Laut Ebay umfasst das Plus-Angebot etwa zehn Prozent des gesamten Sortiments. Außerdem unterliegen alle Plus-Artikel einer speziellen Ebay-Garantie, mit der die Nutzer einen Monat Zeit zur Rückgabe haben und im Falle eines Problems ihr Geld zurückerhalten (Käuferschutz).

Ebay Plus ist Konkurrenz für Amazon und Zalando

Um ein Ebay-Plus-Händler zu werden, muss man ein "Verkäufer mit Top-Bewertung" sein. Der Vorteil: Bei jedem Verkauf spart man sich 15 Prozent Verkaufsprovision. Dafür muss man aber auch längere Rückgabefristen einräumen. Die Begeisterung bei den Händlern hält sich bislang in Grenzen: Laut "Handelsblatt" rechnen zwei Drittel der Verkäufer damit, dass das neue Ebay-Plus-Programm ihnen nichts bringt.

Amazon bietet mit seinem Prime-Programm ebenfalls eine Versand-Flatrate. Mit 49 Euro pro Jahr ist Prime deutlich teurer, allerdings bietet es auch mehr Funktionen. So können Kindle-Besitzer die Kindle-Leihbibliothek nutzen, außerdem ist der Streamingdienst Prime Instant Video inbegriffen.

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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.