HOME

Fehler im sozialen Netzwerk: Facebook erinnert Mann in Jahresrückblick an tote Tochter

In einem Jahresrückblick sammelt Facebook die schönsten Momente der Nutzer und zeigt sie als Vorschau. Der App unterlief nun ein peinlicher Fehler: Einem Mann präsentierte sie seine tote Tochter.

Blog-Eintrag von Eric Meyer: Der Facebook-Jahresrückblick zeigt seine tote Tochter Rebecca

Blog-Eintrag von Eric Meyer: Der Facebook-Jahresrückblick zeigt seine tote Tochter Rebecca

Viele Facebook-Freunde drängen sich in diesen Tagen mit blumigen Jahresrückblicken in die Newsfeeds des sozialen Netzwerks. "Es war ein tolles Jahr! Danke, dass du ein Teil davon warst", lautet die wenig kreative Standard-Überschrift. Darunter ein schmeichelhaftes Bild der Person im Urlaub, beim Feiern, oder einfach von Familie und Freunden umgeben. Wer die Muße besitzt, kann dem Link folgen und sich dann durch die schönsten Momente klicken.

Eric Meyer, Programmierer und Blogger aus den USA, hatte die App bewusst ignoriert. Es war ein schweres Jahr für ihn. Doch ausgerechnet an Heiligabend hielt Facebook eine böse Überraschung für ihn bereit. Das Netzwerk erinnerte ihn an den noch ausstehenden Jahresrückblick, zeigte eine Vorschau - und machte ausgerechnet das zum Highlight, was Eric Meyer den größten Schmerz bereitet hatte: der Tod seiner Tochter. Unter den Worten "Eric! So sah dein Jahr aus" lächelte ihn nun die kleine Rebecca an, die 2014 im Alter von sechs Jahren gestorben war. Neben ihrem Foto tanzende und feiernde Comicfiguren.


Facebook entschuldigt sich


Vor lauter Ärger verfasste Eric Meyer einen Blog-Eintrag und ließ sich dort über den peinlichen Fauxpas aus. "Ich weiß, dass es keine Absicht war", schrieb er. Doch er kritisierte, dass die App nur für den "idealen Nutzer" programmiert sei, der ein fröhliches und unbeschwertes Leben führe. Andere Nutzer wie er, die kein Jahr mit tollen Momenten gehabt hätten, würden nicht berücksichtigt.

Meyers Blogeintrag sorgte für Furore im sozialen Netz. Sogar CNN berichtete über den Vorfall. Am Wochenende meldete sich Meyer dann erneut auf seinem Blog - und entschuldigte sich unter dem Titel "Nun ja, das ist schnell eskaliert" überraschenderweise bei Facebook. Er habe in seinem ersten Text lediglich laut nachdenken wollen, "über Defizite in unserem Arbeitsbereich". Ein solches Echo habe er nicht erwartet.

Facebook-Produktmanager Jonathan Geller, schreibt Eric Meyer, habe sich kurz nach Erscheinen des Blog-Eintrags per E-Mail entschuldigt. Er wolle versuchen, ähnliches in Zukunft zu vermeiden.
Meyer bedauerte nun, dass die Verantwortlichen um Geller von vielen Seiten angegriffen wurden. "Er und sein Team haben das nicht verdient", schreibt Meyer. Einige Reaktionen von Internetnutzern hätten ihn "schockiert". Schlussendlich ruft der Webprogrammierer seine Branche dazu auf, gemeinsam daran zu arbeiten, dass solche Fehler nicht mehr passieren.


Nutzer genervt vom Jahresrückblick

Erst vor kurzem hatte sich Facebook eine neue Funktion für seine Nutzer ausgedacht: Die "Danke-Videos". Eine Art virtueller Gruß an einen geliebten Menschen. Natürlich probierten viele Nutzer das aus und posteten die Videos für alle Freunde einsehbar auf ihrer Timeline. Reihenweise tauchten die Liebes- und Sympathiebekundungen dann im eigenen Newsfeed auf, ohne dass man sie sehen wollte. Das nervte viele Nutzer.

Ähnlich verhält es sich mit dem Jahresrückblick. Einige Nutzer sind begeistert von der Funktion, von den meisten jedoch gibt es reichlich Spott.











kis
Themen in diesem Artikel
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.