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Sicherheitsfunktion: So half der Facebook "Safety Check" in der Pariser Terrornacht

Via Facebook konnten Menschen in Paris Freunden und Familie mitteilen, dass sie vor dem Terror in Sicherheit sind. Die Funktion war eigentlich für Naturkatastrophen entwickelt worden.

Besucher und Bewohner von Paris konnten ihren Freunden während der Terrorserie mit einer speziellen Facebook-Funktion mitteilen, ob sie in Sicherheit waren. Die Nutzer konnten sich auf einer eigens eingerichteten Seite als "sicher" markieren und nach Bekannten suchen, erklärte Facebook-Gründer Mark Zuckerberg in der Nacht zum Samstag.

Wer dank Ortungsdiensten etwa am Smartphone in der Krisenregion vermutet wurde, sollte von Facebook eine Benachrichtigung erhalten. Die Nutzer konnten auch ihre Freunde als sicher markieren.

Wie das in der Praxis aussah, berichtet stern-Fotografin Djamila Grossman, die mit Freunden in Paris unterwegs war, als der Terror die Stadt erfasste. Nachdem sie unbeschadet in ihrer Unterkunft angekommen sind, werden sie von Freunden als "safe" markiert.

Ursprünglich hatte Facebook die Funktion "Safety Check" für Naturkatastrophen entworfen. Sie wurde unter anderem nach dem verheerenden Erdbeben in Nepal im April eingesetzt.

bak / DPA