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Probleme mit Gesundheit und Datenschutz: Verwirrung um Wlan-Projekt an Hamburger Schulen

Laut Medienberichten hatte die Hamburger Schulbehörde hat ein Modell-Projekt zum digitalen Lernen bis auf Weiteres gestoppt. Doch einen Projektstopp hat die Behörde nun dementiert.

Von Malte Mansholt

Lernen mit dem Tablet: Für hunderte Hamburger Schüler sollen Stift und Papier der Vergangenheit angehören.

Lernen mit dem Tablet: Für hunderte Hamburger Schüler sollen Stift und Papier der Vergangenheit angehören.

Im Mai kündigte der Hamburger Schulsenator Ties Rabe (SPD) ein zweijähriges Testprojekt für sechs Hamburger Schulen an. In je drei Stadtteilschulen und Gymnasien sollten bis zu 1300 Schüler ganz auf Papier und Stifte verzichten. Das entspricht etwa 30 Prozent der Schüler der beteiligten Schulen. Stattdessen sollten Tablets und Laptops den Unterricht bestimmen, per Wlan mit dem Internet verbunden.

Doch laut einem Bericht von shz.de hatte der fraktionslose ABgeordnete Walter Scheuerl den Plan zu Fall gebracht. Unter anderem stellte er demzufolge die gesundheitliche Unbedenklichkeit der entstehenden Strahlung sowie die ungeklärte Datenschutzsituation infrage.

Schulbehörde dementiert Ende des Projektes

Doch diesem Bericht tritt nun die Hamburger Schulbehörde entgegen. "Das Projekt ist keineswegs gestoppt, sondern befindet sich in der Umsetzung", zitiert das "Hamburger Abendblatt" Schulbehördensprecher Peter Albrecht am Montag. Aus drei der sechs beteiligten Schulen hätten Eltern bereits dem Projekt zugestimmt und der Unterricht laufe bereits. Bislang gebe es positive Zustimmung von 410 Eltern, nur ein einziges Elternteil habe nicht zugestimmt. "Wir sind zuversichtlich, dass zum Halbjahreswechsel 2014/15 das Projekt in allen Schulen gestartet sein wird", so Albrecht.

"Wir haben von Anfang an sehr sorgfältig darauf geachtet, rechtliche und gesundheitliche Fragen zu klären und alle Anregungen in den Entscheidungsprozess aufzunehmen", sagte Behördensprecher Albrecht. Die Behörde sei "allerdings etwas besorgt darüber, dass eine kleine Initiative außerhalb der Schule ein Verbot von Wlan an Schulen durchsetzen" wolle, schreibt das "Abendblatt" weiter. "Es wäre absurd, wenn die Schülerinnen und Schüler zu Hause, in Cafés und im öffentlichen Raum selbstverständlich Wlan nutzen und ausgerechnet Schulen von dieser modernen Technik ausgeschlossen wären."

Mitarbeit: tkr
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Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.