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iPhone ist zu teuer Zuckerberg stänkert gegen Apple


Im September stichelte Tim Cook gegen Facebooks Kostenloskultur, in der die Nutzer zum eigentlichen Produkt werden. Nun pestet Mark Zuckerberg zurück und betont, diese Auffassung sei "lächerlich".

Dicke Luft im Silicon Valley: Im September stichelte Apple-Chef Tim Cook in einem vielbeachteten Fernsehinterview gegen Google, Facebook und deren Kostenloskulturen. Bei werbefinanzierten Diensten seien letztlich die Kunden das Produkt, doch bei Apple sei das ganz anders, betonte Cook. "Unser Geschäft beruht nicht darauf, Informationen über Sie zu haben. Sie sind nicht unser Produkt", sagte der Apple-Chef zur Vorstellung der neuen Datenschutzrichtlinien. Die Bemerkung war vor allem auf Google gemünzt, trifft aber auch das Geschäftsmodell von Facebook. Den Vorwurf an Facebook, seine Kunden als Produkt zu vermarkten, erhob unlängst auch der neue Facebook-Konkurrenzdienst Ello.

Apple müsse seine Produkte billiger machen

Nun meldet sich Zuckerberg in einem Beitrag des "Time"-Magazins zurück. Darin wettert der Facebook-Chef gegen die Preispolitik von Apple: "Glauben die Menschen etwa, nur weil sie Apple bezahlen, befinden sie sich mit denen auf Augenhöhe? Wäre das der Fall, würde Apple seine Produkte um einiges billiger machen!"

Ihn frustriere es, dass "viele Leute" zunehmend Werbegeschäftsmodelle als nicht im Einklang mit den Kundeninteressen betrachteten. "Ich denke, das ist die lächerlichste Vorstellung." Facebooks Idee sei es, "jeden Menschen auf der ganzen Welt zu vernetzen". "Man macht das nicht, indem man einen Dienst hat, den die Leute bezahlen müssen."

cf/DPA DPA

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