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Moblogging: Bloggen von unterwegs

Seine alltäglichen Erlebnisse per Internet-Tagebuch der Welt zugänglich zu machen - das ist Blogging. Moblogging ist der nächste Schritt: die Ereignisse beschreiben, wenn sie gerade passiert sind, von überall, von unterwegs.

Immer mehr Menschen finden Gefallen daran, ihre Gedanken und Erlebnisse mit anderen im Internet zu teilen. Blogger nennen sich diese Leute, die ihre Kommentare, Einträge und Fotos chronologisch sortiert der breiten Öffentlichkeit oder auch nur einem ausgewählten Personenkreis in einem so genannten Blog im Netz zugänglich machen. Dank Kamera-Handy oder Personal Digital Assistant (PDA) ist es immer einfacher möglich, in jeder Lebenslage zu bloggen, also seine Internetseite auch von unterwegs mit Inhalt zu füllen."Moblogging" wird das genannt, dabei steht das "Mo" für "Mobile".

Spontan - und auch verwackelt

Ob am Flughafen, beim Döneressen oder im Urlaub - Mobloggen geht immer und fast überall. Den Nutzern bieten sich viele Möglichkeiten, ihre Texte, Bilder und Töne von unterwegs zu veröffentlichen: SMS, MMS, E-Mail oder der Handybrowser erleichtern das Publizieren. Der Blogger ist unabhängig vom heimischen PC. Einträge sind spontaner, und auch ein verwackeltes Bild wird hingenommen.

"Gerade von Bloggern, die viel unterwegs sind, wird das häufig genutzt", sagt Heiko Hebig, Geschäftsleiter Deutschland vom Blogunternehmen SixApart. Was zähle, sei der Moment. Mit der Möglichkeit, sich ständig vor Ort mitteilen zu können, verändere sich auch der Inhalt.

Rund 50.000 deutschsprachige Blogs gibt es derzeit. Bei der Suchmaschine Technorati sind weltweit mehr als neun Millionen gelistet. Verlässliche Zahlen, wie viele Blogs von unterwegs gefüllt werden, gibt es nicht, sagt Hebig. "Aber es wird definitiv zunehmen." Sinkende Kosten für den Datentransfer und die Verfügbarkeit einfacher integrierter Lösungen im Handy oder PDA werden dazu beitragen, glaubt er. Derzeit erfolge noch eine Selektion über die Kosten.

Interessante Zielgruppe

Moblogger werden so zu einer interessanten Zielgruppe für Handyhersteller und Mobilfunkbetreiber. Der finnische Handyriese Nokia war einer der ersten, der die Moblogger für sich entdeckte. Mit der Software Nokia Lifeblog lassen sich mit einigen Handys Inhalte komfortabel ins Internet stellen. Und auch Siemens zieht nach: Bereits im Juni ist das Modell CX75 mit einer Blogging-Software erhältlich - wenn die Mobilfunkprovider diese Funktion wünschen. Diese verhalten sich beim Thema Moblogging aber erstaunlich zurückhaltend.

Eines der wenigen Angebote für Moblogger hat das Unternehmen O2: Per MMS kann das "Mobile Diary" - eine Art Insellösung in der Bloggerwelt - gefüllt werden. Da aber auch die integrierten Browser im Handy oder PDA besser werden und kostenlose Blogging-Software für das Handy verfügbar ist, sind Moblogger unabhängig vom Provider oder der Zusatzsoftware des Herstellers in der Lage, sich mobil mitzuteilen.

"Die Mobilfunkbetreiber haben das Thema noch längst nicht entdeckt", sagt einer der bekanntesten deutschen Moblogger, Nico Lumma. Er ist Projektleiter beim Anbieter blogg.de und betreibt das Blog Lummaland. Das Interesse der Provider sei sehr verhalten. "Beim Bloggen spielt die Aktualität eine große Rolle", sagt Lumma. Der Reiz liege darin, Inhalte sofort verfügbar zu machen. Die Vorstellung, dass Blogger blasse Gestalten sind, die nur vor dem PC sitzen, ist mit dem Phänomen Moblogging wohl endgültig widerlegt.

Christiane Link/DPA / DPA
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(