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"heute wichtig" Droht Roman Protassewitsch die Todesstrafe? Wie eine Belarus-Expertin den Fall des verhafteten Bloggers einschätzt

Roman Protasewitsch wird verhaftet
Der oppositionelle Blogger Roman Protasewitsch wird auf dem Flughafen in Minsk aus einem Ryanair-Flugzeug festgenommen
© Sergei Grits / AP / dpa
"Wir können nur hoffen, dass ihm physisch nichts Schlechtes passiert" – das sagt eine Belarus-Expertin über den aus einem Ryanair-Flugzeug verhafteten Blogger. Außerdem in der Folge zu Gast: der stellvertretende SPD-Vorsitzende Kevin Kühnert.

Wie geht es weiter für den in Belarus verhafteten oppositionellen Blogger Roman Protassewitsch? Dazu – und zur Wirkung der verabschiedeten EU-Sanktionen – äußert sich im "heute wichtig"-Podcast die Belarus-Expertin Olga Dryndova von der Universität Bremen. Protassewitsch war am Sonntag auf dem Flughafen in Minsk aus einem Ryanair-Flugzeug festgenommen worden, das Belarus zur Zwischenlandung gezwungen hatte. Im schlimmsten Fall, sagt Dryndova, könnte dem Blogger in Belarus die Todesstrafe drohen. 

Kevin Kühnert: "Grüne sind gesetzt"

Zu Gast im Podcast ist der stellvertretende SPD-Vorsitzende Kevin Kühnert. Er spricht im Gespräch mit Host Michel Abdollahi über die Chancen seiner Partei bei der Bundestagswahl in vier Monaten. "Ich will schon, dass die SPD regiert", sagt Kühnert. "Aber ich will nicht, dass sie die Super-Nanny für einen größeren Regierungspartner spielt." Eines steht für Kühnert schon jetzt fest: "Die Grünen sind für mich gesetzt in der nächsten Bundesregierung."

Michel Abdollahi
© TVNOW / Andreas Friese

Podcast "heute wichtig"

Klar, meinungsstark, auf die 12: "heute wichtig" ist nicht nur ein Nachrichten-Podcast. Wir setzen Themen und stoßen Debatten an – mit Haltung und auch mal unbequem. Dafür sprechen Host Michel Abdollahi und sein Team aus stern- und RTL-Reporter:innen mit den spannendsten Menschen aus Politik, Gesellschaft und Unterhaltung. Sie lassen alle Stimmen zu Wort kommen, die leisen und die lauten. Wer "heute wichtig" hört, startet informiert in den Tag und kann fundiert mitreden.

Urteil gegen Shell?

Außerdem geht es in der Folge um das für heute erwartete Urteil in einem niederländischen Prozess gegen den Erdölkonzern Shell. Eine Umweltorganisation und tausende Privatpersonen wollen das Unternehmen gerichtlich dazu verpflichten, seinen CO2-Ausstoß zu verringern. Die Folgen des Gerichtsentscheids ordnet die Klimapolitikexpertin Dr. Constanze Haug vom Think Tank adelphi ein. 

tim

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