Trump droht mit Angriff auf Gasfeld, falls Iran die Angriffe auf Gasfelder nicht stoppt. US-Geheimdienstchefin widerspricht Trump. Alle Entwicklungen zum Irankrieg im Newsblog.
Wichtige Updates
Thomas Krause
Die Schifffahrtsorganisation der Vereinten Nationen (IMO) fordert einen Evakuierungskorridor für die zahlreichen Schiffe, die wegen der Sperrung der Straße von Hormus im Persischen Golf festsitzen. IMO-Generalsekräter Arsenio Dominguez sprach beim Abschluss einer zweitägigen Krisensitzung der Organisation in London von einem „humanitären Korridor“, der dringend nötig sei. Nach Angaben der IMO sitzen rund 20.000 Seeleute infolge des Iran-Krieges auf rund 3200 Schiffen im Persischen Golf fest.
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Thomas Krause
Die iranischen Revolutionsgarden melden die Beschädigung eines F-35-Kampfjets der USA. Der US-Sender CNN berichtete zuvor unter Berufung auf Insider, eine F-35 habe nach einem mutmaßlichen Treffer durch iranische Kräfte eine Notlandung absolviert. Eine Stellungnahme des US-Militärs liegt zunächst nicht vor.
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Thomas Krause
Auf eine Frage eines Journalisten zu den Kosten des Krieges sagt US-Präsident Donald Trump, seine Regierung werde „aus vielen Gründen“ zusätzliche Mittel benötigen. Einem Medienbericht zufolge ersucht das Verteidigungsministerium um 200 Milliarden Dollar für den Iran-Krieg.
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Thomas Krause
Trump hat nach eigenen Angaben den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu aufgefordert, keine Energiefelder anzugreifen. Eine Stellungnahme Netanjahus liegt zunächst nicht vor. Er soll im Laufe des Abends eine eigene Pressekonferenz abhalten.
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Thomas Krause
Die US-Regierung berichtet von Überläufern auf iranischer Seite. Finanzminister Scott Bessent zufolge finden sie auf allen Ebenen statt. Präsident Donald Trump ergänzt, dass man viele Fälle von Fahnenflucht beim Militär sehe.
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Thomas Krause
Die USA werden Präsident Donald Trump zufolge nirgendwo Truppen einsetzen. Er habe eigentlich gedacht, dass die Folgen des Angriffs auf den Iran schwerwiegender sein würden, sagt er vor der Presse. Trump spricht anlässlich eines Treffens mit der japanischen Ministerpräsidentin Sanae Takaichi im Weißen Haus.
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Thomas Krause
Die USA haben einem Medienbericht zufolge keine Pläne, einen Ausfuhrstopp für Rohöl zu verhängen. Dies habe die US-Regierung am Morgen bei einem Treffen mit Vertretern des Öl-Branchenverbandes American Petroleum Institute (API) erklärt, berichtet ein Reporter des Nachrichtenportals Politico auf dem Kurznachrichtendienst X.
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Thomas Krause
Dem israelischen Energieministerium zufolge sind die Raffinerien in der nördlichen Küstenstadt Haifa bei einem Angriff getroffen worden. Die Schäden seien „nicht signifikant“, heißt es. Nach Angaben der Polizei liegen keine Berichte über Verletzte vor.
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Thomas Krause
EU-Ratspräsident Antonio Costa und UN-Generalsekretär Antonio Guterres haben auf dem EU-Gipfel in Brüssel davor gewarnt, die regelbasierte internationale Ordnung abzuwickeln. „Viele internationale Akteure stellen die internationale Ordnung infrage, doch unsere Erfahrung zeigt, dass es in Wirklichkeit keine Alternative dazu gibt“, sagt Costa. „Die Alternative wäre Chaos“, fügt er hinzu und kritisiert indirekt Russland, Israel und die USA. „Die Alternative wäre der Krieg in der Ukraine. Die Alternative wäre der Krieg im Nahen Osten. Die Alternative wäre die dramatische humanitäre Lage im Gazastreifen.“ Auch in mehreren Ländern Afrikas würde sich die Lage noch verschlimmern.“ Die EU sei zentral bei der Verteidigung der bisherigen Weltordnung, sagt Guterres.
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Thomas Krause
Verteidigungsminister Boris Pistorius sieht aktuell keinen Handlungsbedarf für einen deutschen Militäreinsatz an der Straße von Hormus. Dies erklärte der SPD-Politiker am Donnerstag in Berlin mit Verweis auf die derzeitigen Kämpfe in der Region. Eine Bewertung der notwendigen Unterstützung könne erst nach einem Waffenstillstand erfolgen. „Wir schließen nichts aus, aber das hängt von der Situation nach einem Waffenstillstand ab und von der militärischen Lage“, so der Minister weiter. Eine deutsche Beteiligung käme zudem nur im Rahmen eines internationalen Mandats sowie unter Zustimmung des Bundestages infrage.
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Thomas Krause
Pentagon will 200 Milliarden US-Dollar für Irankrieg
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth verteidigt einen Finanzierungsantrag seines Hauses zur Fortführung des Irankriegs. „Es kostet Geld, Bösewichte zu töten“, rechtfertigte er sich bei einer Pressekonferenz. Er wolle sich erneut an den Kongress wenden, um so für ausreichende Munitionsvorräte sowie die Finanzierung „für das, was wir in Zukunft möglicherweise tun müssen“, Sorge zu tragen.
Zuvor hatte die „Washington Post“ unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen berichtet, das Pentagon habe beim Weißen Haus um Genehmigung eines Antrags an den US-Kongress gebeten. Dabei geht es um mehr als 200 Milliarden US-Dollar (knapp 173,7 Milliarden Euro) zur Finanzierung des Krieges gegen die Führung in Teheran.
Auf den Bericht angesprochen, sagte Hegseth: „Was die 200 Milliarden Dollar angeht, denke ich, dass sich diese Zahl noch ändern könnte.“
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Thomas Krause
Irans Außenminister Abbas Araghtschi warnt vor einer härteren Reaktion, sollte Israel erneut die iranische Infrastruktur angreifen. Auf der Plattform X schreibt er, Irans Reaktion auf den israelischen Angriff habe nur einen Bruchteil der Schlagkraft ausgeschöpft. „Der EINZIGE Grund für diese Zurückhaltung war der Respekt vor der geforderten Deeskalation“, so Araghtschi.
Der Außenminister betonte zudem, ein mögliches Kriegsende müsse die Schäden an zivilen Einrichtungen im Iran berücksichtigen.
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Tim Schulze
Der Iran will die Fußball-Weltmeisterschaft nach Worten seines Verbandschefs nicht grundsätzlich boykottieren. „Wir boykottieren die USA, aber nicht die Weltmeisterschaft“, zitiert die staatliche Nachrichtenagentur Irna Verbandschef Mehdi Tadsch. Was mit einem Boykott der USA konkret gemeint und ob damit eine Absage möglicher Spiele in den Staaten verbunden sei, lässt er offen.
„Wir bereiten uns auf die Weltmeisterschaft vor“
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Thomas Krause
Der israelische Angriff auf das iranische Gasfeld South Pars ist Insidern zufolge mit den USA koordiniert gewesen. Dies sagen drei israelische Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur Reuters. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor erklärt, er habe nichts von der Attacke gewusst. Israel werde das Gasfeld voraussichtlich nicht erneut angreifen, hieß es weiter. Die israelische Regierung hat sich bislang nicht öffentlich zu dem Angriff bekannt.
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Tim Schulze
Tausende Luxusautos sind im Zuge des Irankriegs auf dem Weg von Japan nach Dubai Hafenbehörden zufolge auf einer kenianischen Insel gestrandet. Örtliche Medien zeigen zahlreiche glänzende Wagen der deutschen Automarke Porsche, die in einem Lagergebäude auf der Insel Lamu geparkt sind. Die Autos gehören zu insgesamt 4000 Fahrzeugen, die in der vergangenen Woche von zwei Schiffen der italienischen Grimaldi-Gruppe auf Lamu abgeladen wurden.
Das zuletzt angekommene Schiff hatte am 24. Februar die japanische Hafenstadt Yokohama verlassen – vier Tage vor Beginn des Krieges. Am 1. März wurde das Ziel des Schiffs, der Hafen Dschebel Ali in Dubai, von iranischen Gegenangriffen getroffen.
Das zuletzt angekommene Schiff hatte am 24. Februar die japanische Hafenstadt Yokohama verlassen – vier Tage vor Beginn des Krieges. Am 1. März wurde das Ziel des Schiffs, der Hafen Dschebel Ali in Dubai, von iranischen Gegenangriffen getroffen.
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DPA · AFP · Reuters · SID
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