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NEULICH IM NETZ: Systems: das Pfeifen im Walde

Wenige Aussteller, wenige Besucher - die Systems 2002 war, nun ja, nicht ganz so erfolgreich. Die Macher bleiben jedoch zuversichtlich. Was bleibt ihnen auch anderes übrig?

Wenige Aussteller, wenige Besucher - die Systems 2002 war, nun ja, nicht ganz so erfolgreich. Die Macher bleiben jedoch zuversichtlich. Was bleibt ihnen auch anderes übrig?

Wer wird Branchenmärchenonkel?

Als Rufer im Sturm versucht sich Bernhard Rohleder, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien, kurz Bitkom. Sein Fazit: »Die Messe verlief insgesamt so gut, dass wir für das kommende Jahr wieder steigende Ausstellerzahlen erwarten.« Das wäre nicht zuletzt wichtig für Rohleder selbst, will er nicht wie weiland Messe-Chef Joachim Ensslin zum Branchenmärchenonkel werden, der zum Ende der vorjährigen Systems »2.000 Aussteller« prophezeite. Ein frommer Wunsch, zur Messe in 2002 erschienen lediglich 1.600.

Immerhin, so Rohleder, hätten »zielgenaues Marketing und Terminvereinbarungen im Vorfeld« die Basis für »qualitativ hochwertige Fachgespräche« geschaffen. Na also, statt Party und Prosecco endlich »qualitativ hochwertige Gespräche«. Wird ja auch langsam Zeit.

Was soll er denn sagen?

Aber was soll er denn auch sagen, der werte Herr? Dass die Systems in diesem Jahr noch überflüssiger als im vorhergehenden Jahr war? Dass immer weniger Unternehmen einen Grund haben, sich und ihre Produkte coram publico zu präsentieren? Dass die Ära vorbei ist, in der sich eine Vielzahl unbedeutender Firmen auf unbedeutenden Messen selbst feierte?

Die Lage ist ernst

Letzten Endes hat Bernhard Rohleder keine Wahl. Jubeln, wo es nichts zu jubeln gibt. Beschönigen, schön reden, Stimmung machen und Hoffnung. Besser sich im dunklen Wald Mut zupfeifen, als die Situation durch Gejammer noch weiter zu dramatisieren. Sie ist auch ohne salbungsvolle Worte schon hinreichend ernst. Für die Branche wie die Systems. Denn neben den fernbleibenden Firmen glänzten auch die Besucher durch Abwesenheit. 32 Prozent Rückgang im Vergleich zum Vorjahr, gegenüber 2000 haben sich die Zahlen gar halbiert.

Und so standen die tapferen Frauen und Männer der aufrechten 1.600 Aussteller in halbleeren Hallen und verbreiteten, so Rohleder, eine »zunehmend optimistische Stimmung«. Warum auch nicht? Schließlich zählen sie alle nicht zur großen Zahl der Luftnummern, die bereits vom Markt gefegt wurden. Und darauf darf so manches Unternehmen wirklich stolz sein angesichts paralysierter Märkte, hysterischer Banken und hilfloser Wirtschaftspolitik.

Im kommenden Jahr soll es die nächste Systems geben. Vom 20. bis 24. Oktober 2003, wie üblich in München. Und hoffentlich mit besseren Nachrichten.

Thomas Hirschbiegel

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Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.