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Snapchat sei Dank: Schülerin macht ihre Schule um 24 Millionen reicher

Es ist genau 16 Uhr am Donnerstag, den 2. März 2017. Ein Tag, den so schnell niemand mehr an der kalifornischen Saint Francis High School vergessen wird. Denn genau zu diesem Zeitpunkt ist die Privatschule um 24 Millionen Dollar reicher. 

Die Schülerin Nathalie Eggers (r.) posiert mit einer Freundin für ein Foto.

Eigentlich hat Nathalie Eggers (r.) "nur" kurz ihrem Vater Snapchat erklärt. Doch dadurch ist ihre Schule jetzt 24 Millionen reicher. 

Es fing vor genau fünf Jahren an. Facebook war zu diesem Zeitpunkt für die meisten Jugendlichen "out". "Was soll ich auf einer Plattform, wo sich jetzt auch meine Eltern rumtreiben?", so das Credo. Stattdessen war bei den meisten Teenagern eine App mit einem Geist als Logo der absolute Hit: Snapchat.

Man konnte sich Nachrichten, Fotos und Videos schicken und diese löschten sich nach kurzer Zeit ganz von allein. Auch die damals 14-jährige Nathalie Eggers snappte mit ihren Freundinnen tagtäglich, bis sie eines Tages ihr Vater Barry fragte, was sie da genau mache. "Dad, das ist die neue App. Sie heißt Snapchat", antwortete sie.

Ihr Vater hakte nach. Er fragte, wie die App funktioniere und ob auch Jungs sie benutzen würden. Sein Sohn Andrew, der das Gespräch mit angehört hatte, kam ins Zimmer und sagte: "Ja, wir benutzen sie auch."

Auch die Schule investiert in Snapchat

Sofort setzte sich Barry mit seinem Investitionspartner Jeremy Liew zusammen und klärte ihn über die App auf. Der war von Snapchat genauso angetan wie Eggers. Also machten sie ein Treffen mit den beiden Gründern aus, Evan Spiegel und Bobby Murphy. Die Erfinder von Snapchat studierten zu diesem Zeitpunkt noch an der Stanford University.

Ein paar Tage später überweisen Eggers und Liew den Gründern 500.000 US-Dollar. 485.000 Dollar steuerte ihre Investitionsgesellschaft bei und 15.000 die Saint Francis High School. Denn Barry hatte zuvor der Schule, auf die seine Kinder gehen, das Angebot gemacht, mit einzusteigen. Die Saint Francis überlegte nicht lange, rief Eltern auf zu spenden und stieg mit ein.

An einem Tag um 24 Millionen Dollar reicher 

Am 2. März war es dann so weit. Snapchat ging an die Börse. Durch die frühe Investition war die Schule im Besitz von zwei Millionen Aktien, die jeweils einen Wert von 17 Dollar hatten. Zwei Drittel der Aktien verkauften sie direkt am ersten Tag und strichen damit 24 Millionen US-Dollar ein.

Vom Millionengewinn profitieren jetzt vor allem die Schüler, wie der Schulleiter Simon Chui in einem Brief mitteilte. "Jeder wird verstehen, dass das unsere Schule ganz schön verändert. Es ist uns wichtig, dass wir Gottes Gnade zeigen", schrieb Chui in einem Brief.

Wie sich die katholische Privatschule verändert, zeigen schon die Bewerbungen um einen Platz. Die sind laut "Bild am Sonntag" seit dem Börsengewinn um 75 Prozent angestiegen.

Und alles nur, weil Nathalie ihrem Vater erklärt hat, was Snapchat ist.


rpw
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Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.