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Hasskommentare: Twitter verschärft Regeln gegen Hetze

Drohungen, Hassbotschaften, Aufrufe zu Gewalt: Online-Netzwerken wird seit Langem vorgeworfen, nicht genug gegen die Verbreitung solcher Inhalte zu unternehmen. Twitter hat jetzt reagiert.

Auf einem Bildschirm sind die Worte "Kanaken" und "Flüchtlinge" zu sehen

Verunglimpfung in den sozialen Medien: Twitter verspricht, gegen Hasskommentare künftig stärker vorzugehen.

Der Kurznachrichtendienst hat seine Bestimmungen gegen Hetze und andere Formen missbräuchlicher Nutzung verschärft. In einem Blogeintrag teilte das Unternehmen mit, man stehe weiter für die Verbreitung unterschiedlichster Meinungen ein, werde jedoch auch weiter gegen Konten vorgehen, von denen aus die Grenzen zu hasserfülltem Verhalten überschritten würden.

Twitter-Benutzer dürften über den Dienst nicht zu Gewalt aufrufen oder direkte Drohungen aussprechen, schrieb das Unternehmen in dem Blogeintrag. Dies gelte für hasserfüllte Inhalte auf der Basis von Religion, Nationalität und Ethnie, sexueller Orientierung, Geschlecht und Geschlechtsidentität, Alter, Behinderung oder Krankheit. Bislang hatte Twitter eine allgemeiner gehaltene Formulierung verwendet, die Nutzern untersagte, "Gewalt gegen andere" zu verbreiten.

Dem Unternehmen wird vielfach vorgeworfen, nicht genug gegen rassistische Hetze, aber auch gegen zahlreiche Konten radikaler Islamistengruppen wie dem (IS) zu unternehmen. Einer Studie des Brookings Instituts zufolge unterhielt der IS zwischen September und Dezember vergangenen Jahres mindestes 46.000 Twitter-Accounts.

Politiker in den USA und Europa hatten nach den islamistischen Anschlägen in Paris und im kalifornischen San Bernardino im November und Dezember ein schärferes Vorgehen gegen in Online-Netzwerken gefordert. Immer wieder rufen Internet-Nutzer in sozialen Medien zu extremistischen Gewalttaten auf, kündigen entsprechende Pläne an oder unterstützen in Kommentaren .

mad/Reuters/AFP/Reuters/AFP

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