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Apple-Gerüchte: Das neue iPhone 7 hat eine entscheidende Änderung - doch die hat es in sich

Apples Vorbereitung für das iPhone 7 laufen auf Hochtouren. Neuen Berichten zufolge gibt es eine entscheidende Änderung, die nicht allen Fans gefallen wird.

iPhone 7 in dunkelblau

So stellt sich der Designer Martin Hajek das neue iPhone 7 in Dunkelblau vor.

Im Herbst wird Apple das nächste iPhone vorstellen - doch das könnte deutlich weniger Neuerungen bieten, als manche Fans erwarten. Erste Gerüchte dazu gab es bereits aus Zuliefererkreisen, nun will auch das renommierte "Wall Street Journal" entsprechende Insider-Informationen erhalten haben. Demzufolge wird das iPhone 7 - so der bislang vermutete Name - noch einmal dünner werden als das aktuelle iPhone 6s, außerdem soll es wasserdicht sein. Doch eine Änderung wird für viel Wirbel sorgen: Die Kopfhörerbuchse an der Geräteunterseite wird mit hoher Wahrscheinlichkeit gestrichen werden.

Tschüss, Kopfhörer-Klinke

Die Klinke war bislang bei allen iPhone-Generationen fester Bestandteil. Beim kommenden iPhone 7 sollen Kopfhörer stattdessen über den Lightning-Port angeschlossen werden, über den das Gerät auch geladen wird. Alternativ können moderne Kopfhörer auch via Bluetooth verbunden werden. Im Lieferumfang des iPhone 7 werden sich entweder kompatible Lightning-Kopfhörer oder ein passender Adapter befinden.

Erste Hersteller bieten bereits Lightning-Kopfhörer an, Bluetooth-Modelle sind seit Jahren auf dem Vormarsch. Apple verschenkt derzeit etwa an Schüler und Studenten im Rahmen der "Back to School"-Aktion Bluetooth-Kopfhörer der Marke Beats beim Kauf eines neuen Macs - möglicherweise ein weiteres Indiz für den Wegfall der Klinke.

Für Apple wäre das Vorgehen typisch: Der Konzern hat sich in der Vergangenheit immer wieder über etablierte Standards hinweggesetzt. So verzichtete Apple beim Desktop-Rechner iMac auf ein Floppy-Laufwerk, als dieses noch sehr populär war. Bei neueren Modellen wurde das CD-Laufwerk gestrichen, damit die Rechner noch dünner gemacht werden konnten. Und beim iPhone 5 führte Apple 2012 den neuen Lightning-Anschluss ein, der alte Ladekabel und Dockingstations mit dem 30-Pin-Anschluss des iPods nutzlos machte.

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Der große iPhone-Wurf kommt 2017

Auch mit einer weiteren Tradition bricht Apple: Bislang kam alle zwei Jahre eine neue völlig neue iPhone-Generation auf den Markt. Im Jahr darauf folgte eine S-Variante mit besserer Ausstattung, aber identischem Äußeren. Diesen Tick-Tock-Rhythmus scheint Apple nun ad acta zu legen: Das 2016er-Modell orientiert sich optisch weitgehend am aktuellen iPhone 6s. Es finden lediglich kleine optische Anpassungen statt, so werden die Antennenstreifen auf der Rückseite dezenter, das große Modell soll außerdem eine Doppelkamera erhalten. Außerdem könnte es mit einem dunkelblauen Gehäuse eine fünfte Farbvariante beim iPhone geben.

Den großen Wurf hebt sich Apple offenbar für das kommende Jahr auf: 2017 feiert das iPhone seinen zehnten Geburtstag, dann steht eine Generalüberholung an. Erwartet wird ein ins Display integrierter Home-Button, zudem könnte der Bildschirm erneut wachsen, weil der Rahmen um das Display wegfällt. Doch die Technik dafür ist offenbar noch nicht ganz ausgereift. Zudem könnte die Rückseite aus bruchsicherem Glas bestehen und die Display-Technologie von LCD auf OLED wechseln. Angeblich wollte Apple einige der Neuerungen bereits in das diesjährige iPhone packen, doch Probleme bei den Zulieferern machten dem Konzern einen Strich durch die Rechnung.

Das neue iPhone 7 wird vermutlich im September auf den Markt kommen. Es wird spannend sein zu sehen, ob Apple vielleicht noch Überraschungen in petto hat, die den Verkauf ankurbeln. Denn das iPhone ist mit Abstand das wichtigste Produkt für den wertvollsten Konzern der Welt und ist für knapp zwei Drittel des Umsatzes verantwortlich.

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