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Computervirus Porno-Trojaner bedroht Android-Handys

Eine der ältesten Maschen funktioniert immer noch: Viren locken mit Sex
Eine der ältesten Maschen funktioniert immer noch: Viren locken mit Sex
© Colourbox
Wie im Web gilt auch auf dem Handy: Nicht alles anklicken, was Brüste hat. Ein Trojaner, der Android-Smartphones befällt, wird gerade über russische Pornowebsites verbreitet. Wer ihn sich einfängt, verliert bares Geld.

Der Trick ist nicht neu, funktioniert aber offenbar noch immer. Wie die Sicherheitsfirma Kaspersky Lab berichtet, ist wieder ein Trojaner aufgetaucht, der über russische Porno-Websites verbreitet wird. Dabei handele es sich um die zweite Version eines SMS-Trojaners, der Android-Smartphones attackiere. Wie sein Vorgänger tarne sich die neue Version als Media-Player.

Kaspersky Lab weist darauf hin, dass ein Smartphone nur dann infiziert werden kann, wenn der Anwender das Schadprogramm selber manuell installiert. Nutzer von Android-Smartphones werden dabei gebeten, das Programm pornplayer.apk herunterzuladen, um das gewünschte Video sehen zu können. Während der Installation sucht der Trojaner dann nach Inhalten des Smartphone-Besitzers, um SMS-Nachrichten an gebührenpflichtige Nummern zu versenden, ohne dass der Anwender etwas davon merkt. Die Nachrichten kosten sechs US-Dollar, die in kleinen Raten vom Konto des Benutzers an die Cyberkriminellen überwiesen werden.

Lesen Sie dazu auch bei unserem Partner in der Schweiz, 20 Minuten Online: "Mikandi: Marktplatz für Sex-Apps"

san/DPA DPA

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