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Handy-Trends: "Wir werden das iPhone nicht kopieren"

Der mediale Hype um Apples iPhone zum Verkaufsstart in Deutschland nervt viele. Doch warum gibt es diesen Rummel um ein Handy? Sind die Konkurrenten unfähig, begehrenswerte Mobiltelefone zu bauen? stern.de hat bei Herstellern nachgefragt.

Von Thomas Soltau

In der Geschichte der Mobiltelefone gab es wohl noch nie so eine freiwillige Werbeaktion wie für Appels iPhone. Kein Medium, das nicht über neuen Coup der Kalifornier in aller Ausführlichkeit berichtet. Fernsehen, Printmedien und Online-Portale scheinen vom Virus gleichermaßen befallen. Der Vergleich mit der Hysterie beim Verkaufsstart von Harry-Potter-Bänden drängt sich auf - nur das sich hier keine Käufer mit Umhang und Hut um Mitternacht vor dem T-Com-Laden drängeln.

Doch was macht das Gerät eigentlich so unwiderstehlich? Die Konkurrenten auf dem Mobilfunk-Markt würden für so einen Marketing-Coup wahrscheinlich ihre Seele verkaufen. Da drängt sich die Frage auf, ob viele Hersteller die Zeichen der Zeit verschlafen haben. Zukunftsforscher Matthias Horx sieht in dem iPhone gar eine Art Prototyp für den sinnvollen Umgang mit Technik. "Das iPhone wird mit seiner klar strukturierten Bedienung, die Nutzer zum spielerischen Umgang mit Technik inspirieren. Normalerweise müssen wir uns taktische und strategische Vorteile durch digitale Technologien hart erarbeiten. Nicht so beim iPhone, es hat einen Vorreiter-Charakter für eine neue 'Feel Technologie': Technik zum Fühlen", betont Horx. Und er geht mit seiner Prognose sogar noch weiter: "Das iPhone transportiert eine erlösende Botschaft, die man auf den kurzen Satz bringen kann: 'Jemand denkt an Dich!' Microsoft wird von so vielen Menschen gehasst, weil es dort eigentlich nie um uns, die Nutzer und Konsumenten ging - sondern eher um die Realisierung eines technischen Standards", so der Horx: "Bei Apple gibt es Menschen, die sich kontinuierlich Gedanken machen, wie, warum, mit welchem 'spirit' Menschen Technik benutzen. Apple reagiert auf die Wünsche der Kunden wie kein anderes Unternehmen und "erlöst" damit die Magie, die in den digitalen Dingen steckt." Simple Handys mit wenigen Funktionen und gutem Design sind laut Zukunftsforscher Horx also im Trend.

Das iPhone taugt nicht als Vorblid

Über so viel Enthusiasmus kann Mark Selby, Vice President Multimedia Nokia, nur schmunzeln. Die unangefochtene Nummer eins der Mobilfunkhersteller sieht der europäischen Markteinführung des iPhones gelassen entgegen. Alleine im dritten Quartal 2007 verkauften die Finnen 111,7 Millionen Handys, bauten ihren Marktanteil weiter aus auf 39,5 Prozent. Zum Vergleich: Von Apples Handy sind seit dem Verkaufsstart Ende Juni in den USA mehr als 1,4 Millionen Geräte abgesetzt worden. "Nein, neidisch sind wir nicht", sagt Mark Selby. "Schließlich geht es nur um den Hype, der sich aber nicht in den Absatzzahlen bemerkbar macht." Aber was macht Apple anders als die Konkurrenten? "In erster Linie ist der mediale Erfolg vom iPhone verknüpft mit dem Showman Steve Jobs. Er inszeniert sich und seine Produkte wie sonst keiner. Wir haben auch Touch-Screen-Modelle im Angebot und setzen auf cooles Design-Handys, doch das ist nur ein Teil unserer gesamten Palette."

Als "role-model", also als Vorbild für künftige Entwicklungen, tauge das iPhone allerdings nicht, meint Selby. Dafür fehle es an den nötigen Funktionen, die etwa Kunden von Nokia wünschen. Jeder möchte etwas anderes mit seinem Mobiltelefon machen, und diese unterschiedlichen Wünsche bediene der finnische Mobilfunkersteller schon seit Jahren.

Das iPhone ist ein Winzling auf dem Markt

Susanne Burgdorf, Pressesprecherin von SonyEricsson, sieht es ähnlich. "Es ist faszinierend, wie Apple es anstellt, diesen medialen Hype zu erzeugen. Eines ist klar: Apple-Chef Steve Jobs besitzt ein unglaubliches Charisma, er kann seine Begeisterung für die eigenen Produkte ungefiltert übertragen. Die Wirkung des iPhones ist für den Markt sicherlich positiv, aber der Anteil an iPhones macht nur einen Bruchteil des gesamten Marktes aus - trotz des Medienechos." Wenn das iPhone aber so eine Signalwirkung besitzt, stellt sich die Frage, warum die Firmen das Objekt nicht einfach kopieren? Werden sich viele zukünftigen Handys also am Design und der Bedienerfreundlichkeit von Apple orientieren, wie Zukunftsforscher Horx voraussagt? "Wir werden sicherlich keine iPhones kopieren, aber generell sehen wir einen Trend zu Touchscreens, den auch wir noch mehr umsetzen möchten. Zudem glaube nicht, dass der Trend zu reduzierten Funktionen führen wird. Dazu ist die Bandbreite der Nutzer ist zu groß", erklärt Burgdorf.

Auch Motorola hat schon länger begriffen, dass es nicht nur um die "Funktionsvielfalt eines Mobiltelefons geht", wie US-Firmensprecher Paul Alfieri betont. Design sei bei Mobiltelefonen sehr wichtig geworden, sagt er, weil es ja längst nicht mehr nur um das Gerät selbst geht und was es kann, sondern auch um das Signal, das es an die Umwelt sendet. "Menschen reagieren da sehr emotional. Sie fragen sich: Passt dieses Telefon zu mir? Was sagt es über mich aus?" Motorola scheint die passende Antwort darauf gefunden zu haben. Das Razr ist Motorolas Vorzeige-Gerät und hat sich weit über 50 Millionen Mal verkauft hat. "Die Schlagzeilen mag momentan Apple bekommen, aber es gibt andere Marktsegmente, die genauso wichtig sind", weiß Paul Aliferi.

Wer nun den richtigen Riecher für den Markt der Zukunft hat, entscheidet letztlich der Käufer - und weder Zukunftsforscher noch Marketingexperte. Dass Konsumenten allerdings immer häufiger nach Gefühl und Aussehen beim Kauf gehen, scheint als Trend erkennbar zu sein. Alles andere ist Kaffeesatzleserei. Spätestens in einem Jahr werden wir alle schlauer sein.

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(