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Vodafone vs. T-Mobile: Es geht ums Grundsätzliche

Der Streit zwischen Vodafone und T-Mobile um die Vertragsbedingungen bei Apples iPhone geht am Donnerstag vor Gericht. Bei der Verhandlung geht es um viel mehr als nur ein Telefon: Die Kläger haben Sorge, dass Exklusivverträge à la iPhone den Handymarkt verändern werden.

Vom Prestigeobjekt zum Streitgegenstand: Das Landgericht Hamburg muss entscheiden, ob das iPhone in Deutschland exklusiv an das Handynetz der Telekom-Tochter T-Mobile gebunden werden darf. Doch eigentlich ist das iPhone nur der Anlass. Die Bedeutung des Verfahrens geht über den aktuellen Streit hinaus. Geklagt hat T-Mobile-Konkurrent Vodafone. Das Landgericht hatte daraufhin eine einstweilige Verfügung erlassen. Demnach muss T-Mobile das Handy des Computerherstellers Apple auch ohne Vertragsbindung anbieten. Die Telekom-Tochter verkauft seit Mittwoch vergangener Woche das Handy zum Preis von 999 Euro statt 399 Euro auch ohne Vertrag, hat aber zugleich Widerspruch eingelegt. Darüber will das Gericht am Donnerstag verhandeln. Ob schon eine Entscheidung verkündet wird, ist offen.

Die Bedeutung des Verfahrens geht über den Streit um ein einzelnes Handymodell hinaus. Vodafone-Sprecher Jens Kürten trat dem Eindruck entgegen, es gehe um eine Racheaktion des im Buhlen um die Gunst von Apple unterlegenen Wettbewerbers. "Wir wollen es gar nicht vertreiben. Es geht ums Grundsätzliche", sagte Kürten im Gespräch mit der Nachrichtenagentur AP. Denn es könnten auch andere Hersteller auf die Idee kommen, ihre Top-Geräte an exklusive Bedingungen zu knüpfen. Das würde den Handymarkt in Deutschland verändern. Vodafone stört sich nach den Worten von Kürten vor allem an der unbefristeten Bindung des iPhone an das T-Mobile-Netz.

Diese technische Sperre wird Sim-Lock genannt. Sim-Lock-Handys sind auf dem Markt nicht neu. Vor allem bei Prepaid-Handys, aber auch bei manchen Geräten mit Vertragsbindung wird damit die Verwendung mit einem fremden Mobilfunknetz unterbunden. Der Anbieter will auf diese Weise die Subventionen wieder hereinholen, mit denen er den Preis des Handys für die Kunden schmackhaft gemacht hat.

Bisher allerdings wird die Sperre in der Regel nach 24 Monaten aufgehoben. Alternativ kann das Handy gegen Zahlung von rund 100 Euro vorzeitig entsperrt werden. Das gilt bei T-Mobile und Vodafone gleichermaßen. Beim iPhone ist die Sperre freilich auf Dauer geschaltet, ein Geschäftsmodell, das Apple zum Beispiel auch in den USA und in Großbritannien verfolgt, nicht aber in Frankreich, wo gesetzliche Bestimmungen dem entgegenstehen.

Weiterer Streitpunkt ist die Beschränkung der iPhone-Nutzung auf drei spezielle Tarife. Nach Aussage von Vodafone wird das iPhone nicht subventioniert. Deshalb sei die Bündelung mit bestimmten Tarifpaketen unzulässig, sagte Kürten. Ob der Streit um das iPhone mit der Verhandlung vor dem Landgericht Hamburg noch vor dem Hauptweihnachtsgeschäft endet, ist freilich offen. Zum einen könnte die Auseinandersetzung noch in weitere Instanzen gehen. Zum anderen geht auch der Mobilfunkanbieter debitel gegen den Exklusivvertrag zwischen Apple und Telekom vor. Er hat Beschwerde bei der Bundesnetzagentur eingelegt. Eine Entscheidung der Behörde ist noch nicht abzusehen.

Debitel gibt 600 Euro zurück

Der Mobilfunk-Zwischenhändler debitel startet einen eigenen Tarif für das Apple-Handy iPhone und tritt damit in Konkurrenz zur Telekom. Bei Vertragsabschluss erhalte der Kunde 600 Euro vergütet, sagte eine Sprecherin am Dienstag in Stuttgart. "Damit gleicht debitel den Mehrpreis aus, den T-Mobile für das Gerät ohne SIM-Sperre verlangt." Die Telekom muss nach einer Einstweiligen Verfügung das iPhone auch ohne Vertragsbindung anbieten. Mit 999 Euro kostet das entsperrte Gerät allerdings 600 Euro mehr als mit T- Mobile-Vertrag.

Der iPhone-Tarif von debitel werde von Mittwoch an angeboten und die Kunden könnten das Apple-Handy in den Netzen von Vodafone, O2 und E-Plus nutzen, hieß es. Wie bei den Tarifen von T-Mobile bietet das Preismodell von debitel Inklusivvolumina an Daten, Telefongesprächen und Kurznachrichten. Monatlich fielen 40 Euro an, mit denen 100 Gesprächsminuten, 100 SMS sowie eine Datenflatrate abgegolten seien.

Bis auf die Visual Voicemail sollen alle Funktionen des iPhone auch in den anderen Netzen funktionieren. Das Anschauen von Youtube-Videos wird nur über WLan-Hotspots funktionieren, unterwegs sollte es schwierig sein. Denn die schnellere Datenübertragung über den Standard Edge bietet in Deutschland flächendeckend nur T-Mobile.

AP/DPA / AP / DPA
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.