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"Zar der Coolness": Siri soll endlich cooler werden - und bekommt dafür einen Trainer

Apples Assistentin Siri mag manchmal praktisch sein, aber cool ist sie sicher nicht. Das will Apple nun ändern. Siri soll endlich weniger altbacken wirken - und dafür vom "Zar der Coolness" lernen.

Siri startete 2011 auf Apples iPhone 4s

Coolsein ist nicht einfach. Siri soll es nach Apples Wunsch nun trotzdem lernen

Als Apple 2011 mit dem iPhone 4s auch Siri vorstellte, staunte die Technik-Welt. So hatte man vorher noch nie mit einem Computer sprechen können. Siri reagierte auf normale Sprache statt vorgefertigter Befehle und scherzte sogar. Heute wirken die monoton vorgetragenen Kinderwitze in erster Linie ziemlich lahm, cool geht anders. Wie, das soll Siri jetzt endlich lernen.

Deshalb sucht Apple sich jetzt Hilfe. Ein Selbstbild als Experte, Trendsetter oder "Zar der Coolness" sei Grundvoraussetzung, erklärt die aktuelle Stellenausschreibung. Es gehe um einen Job als "Siri Event Experte".  Der soll aktuelle Entwicklungen und Trends im Auge behalten und das Team in neuen Verhaltensmustern schulen, die es bisher verpasst hat.

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Siri soll cool werden

Das ist wohl auch dringend nötig. Als Beispiele für coole Events fallen Apple in der Anzeige nur der Star-Wars-Tag am 4. Mai, der "Talk like a Pirate"-Day oder der Pi-Tag am 14. 3. ein, benannt nach den ersten Stellen der Kreiszahl Pi (3,14...). Nerd-Feiertage, also. Da kommt der Experte gerade recht.

Selbst programmieren muss man als Zar der Coolness natürlich nicht. Dafür aber Erfahrung mit webbasierten Arbeitswerkzeugen und einen extrem hohen Grad an organisiertem Arbeiten mitbringen. Faul darf bei Apple auch der Coolness-Experte nicht sein. Schließlich soll er weltweit nach aktuellen Events und hippen Trends forschen - und die dann den Nerds im Team erklären.


Cool alleine reicht nicht

Vielleicht schafft es der Konzern so ja tatsächlich, Siris Image aufzupolieren. Das ist dringend nötig. Die meisten benutzen sie in erster Linie, um den Wecker zu stellen. Komplexe Anfragen überfordern Siri zu oft. Amazons Alexa oder Googles Assistent verstehen Menschen zuverlässiger und können die Informationen besser verarbeiten.

Apple muss nachlegen - vor allem, weil mit dem Sprachlautsprecher Homepod ein rein Siri-gesteuertes Produkt in den Startlöchern steht. Apple tüftelt daher gleichzeitig daran, die Assistentin mit Hilfe künstlicher Intelligenz auch noch deutlich smarter zu machen. Schließlich hilft es den Nutzern wenig, wenn Siri am Ende extrem cool ist - aber dabei doof bleibt

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Der Star des Abends ist der neue HomePod. Der smarte Lautsprecher hört Dank Assistentin Siri aufs Wort. Im Gegensatz zu anderen Sprachlautsprechern wie Google Home und Amazon Echo soll er dazu noch einen hervorragenden Klang bieten, der sich etwa mit den Geräten der Soundexperten von Sonos messen können soll.

Der Star des Abends ist der neue HomePod. Der smarte Lautsprecher hört Dank Assistentin Siri aufs Wort. Im Gegensatz zu anderen Sprachlautsprechern wie Google Home und Amazon Echo soll er dazu noch einen hervorragenden Klang bieten, der sich etwa mit den Geräten der Soundexperten von Sonos messen können soll.

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