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Telekommunikation: Das Telefon als Türöffner und Wächter

Technik, die begeistert: Zukünftige Telefone können Gäste an der Haustür identifizieren und informieren den Hausbesitzer per SMS über Schäden, etwa einen Wasserrohrbruch im Keller.

Mit neuen Einsatzmöglichkeiten für das Telefon im Haus haben sich Forscher bei Siemens beschäftigt. Schnurlose Telefone könnten sich nach einem Bericht des Siemens-Magazins "Pictures of the Future" zu häuslichen Kontrollgeräten entwickeln. Drückt ein Besucher die Klingel am Hauseingang, läuten gleichzeitig auch alle Schnurlostelefone, und im Display erscheint eine Textnachricht, zum Beispiel "Haustür". Am Klingelton kann der Nutzer unterscheiden, ob er einen Anruf oder Besuch bekommt.

Das Telefon, dein Freund und Helfer

Über das Mobilteil kann der Bewohner dann mit dem Besucher über eine Gegensprechanlage an der Tür sprechen. Mit einem Tastendruck öffnet er die Tür oder schaltet zuerst das Licht am Eingang ein. Auch die Identifizierung der Gäste soll möglich sein. Dafür wird zurzeit ein "OPAC-DECT-Modul" (Open Platform for Cordless Applications) entwickelt: Eine Kamera fotografiert die Person am Eingang und schickt ein Bild auf das Farbdisplay im Mobilteil.

Das Telefon könnte zudem zu einer Art Wächter im Haus werden: In Verbindung mit speziellen Sensoren meldet es dem Bewohner Schäden, etwa einen Wasserrohrbruch im Keller. Das Display am Mobilteil zeigt dann Art, Ausmaß und Ort des Schadens. Ist der Nutzer unterwegs, kontaktiert ihn das System automatisch auf seinem Handy. Dabei versendet es entweder eine Kurznachricht wie "Wasser im Keller" oder spielt eine Sprachnachricht ab.

AP / AP
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