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Überraschende Erkenntnis: Die neue Weitwinkel-Kamera des iPhone 11 lässt alles größer erscheinen. Ja, auch DAS.

Als Technikjournalist Jeremy Judkins mit der Kamera seines neuen iPhones herumexperimentiert, fällt ihm etwas auf: Die Ultra-Weitwinkel-Funktion lässt manche Dinge unproportional groß erscheinen. Dinge wie Bananen zum Beispiel ...

Ein Mann fotografiert mit dem iPhone11

Ein Mann fotografiert mit dem iPhone11 – aber offensichtlich in eine harmlose Richtung

Picture Alliance

Es gab Irritation und Spott für die drei Kameraöffnungen, mit denen das neue iPhone 11 Pro daherkommt. Im Gegenzug soll das neueste Smartphone-Modell aus dem Hause Apple dafür richtig gute Fotos machen. Es verfügt beispielsweise über eine Super-Weitwinkelfunktion, um etwa größere Gruppen Menschen auf ein Selfie zu bekommen. Praktisch? Total. Allerdings ist diese Neuerung, wie viele Nutzer mit einer gewissen Überraschung feststellten, nicht nur für Selfieaufnahmen interessant ...

Eine Banane erobert das Internet

Der amerikanische Technikjournalist Jeremy Judkins demonstrierte die ungewöhnlichen Fähigkeiten der iPhone-11-Kamera anhand einer Banane. Durch die Weitwinkelperspektive wird das Bild derart verzerrt, dass die Objekte in der Mitte unnatürlich groß – und lang – erscheinen. "Der Ultra-Weitwinkel der iPhone-Kamera wird mein Tinder-Postfach zum Glühen bringen", witzelt er dazu. Was er meint, ist klar: Was mit einer Banane funktioniert, kann so natürlich auch an primären Geschlechtsteilen angewandt werden.

Es dauerte eine gefühlte Zehntelsekunde, bis diese Erkenntnis dafür sorgte, dass Jeremys Bananenfoto viral ging. Und nicht sehr viel länger, bis er den Screenshot einer Nachricht postete, die ihn erreicht hatte: "Yo, wie funktioniert das Ding, das mein Gehänge größer aussehen lässt? Ich habe das iPhone 11." Der Fragende bekommt eine geduldige Anleitung, aber Jeremy kann sein Vergnügen über diese enthusiastische Nachfrage nicht verbergen.

"Verblüffe sie jetzt, enttäusche sie später"

Andere Twitter-Nutzer haben ebenfalls ihren Spaß an Jeremys Erkenntnis. "Wisst ihr, das ist die beste Werbung, die Apple für das neue iPhone überhaupt haben könnte", schreibt einer. "Mach das als nächstes mit einer Aubergine!", fordert jemand anders. Ein vorausschauender Twitterer glaubt: "Ab jetzt werden die Leute nach Linealen auf Fotos zum Vergleich fragen." Und ein anderer scherzt: "Verblüffe sie jetzt, enttäusche sie später!"

Jeremy gesteht übrigens seinen Twitterfans schließlich, dass er noch nie wirklich eine Dating-App wie Tinder benutzt hat und sogar glücklich verheiratet ist. Fotos verschicken kann man per Tinder nämlich gar nicht – wohl auch, um die Nutzer vor zu vielen, äh, Bananenbildern zu schützen. Die sollte man nämlich nur Menschen zukommen lassen, die sie tatsächlich wollen. Und die bevorzugen dann sicher auch das Original und können auf Größen-Tricksereien gut verzichten.

wt
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