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Entwicklungen: MP3 von allen Seiten

Auf der Musikfachmesse Midem hat das Fraunhofer Institut eine erste Version seines neuen "MP3 Surround"-Formats vorgestellt. Auch neu: ein winziger Videoplayer aus China.

Der Sound ist überzeugend, aber auch ein wenig gewöhnungsbedürftig. Wenn man den Kopfhörer aufsetzt, die Lautstärke aufdreht und durch den Raum geht, dann geht die Musik mit, so als ob sie aus fünf Lautsprechern an der Wand käme. Die Technik nennt sich MP-Surround und sie erzeugt einen Raumklang wie im Kino. Entwickelt wurde MP3-Surround vom Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen (IIS), das die Technik auf der Musikmesse Midem in Cannes vorstellte.

"Wir simulieren einen virtuellen Raum", sagt Oliver Baum vom IIS. "Selbst mit Stereo-Kopfhörern hat man den Eindruck, einen Surround-Sound zu haben." Den Surround-Sound für unterwegs wird es zwar so schnell nicht im Handel geben, eine erste Testversion der Software steht aber für die Betriebssysteme Windows und Mac OS X zum Download zur Verfügung. Die Rechner brauchen aber eine 5.1-Soundkarte.

Solche technischen Neuerungen sind sicher nur ein kleiner Teil der Midem, auf der weiter hart um große große Verträge verhandelt wird. Sie werden für die Branche aber immer wichtiger. Denn der schnelle Zugriff auf Musik immer und überall ist das, was die Kunden derzeit vor allem wollen.

Videos im Winzformat

Auch China trat in diesem Jahr erstmals in größerem Umfang auf der Midem auf. Dort zeigte die Zhejiang Huahong Optronics Group einen kleinen tragbaren Video-Player, der mit einem zwei Gigabyte fassenden Flash-Speicher arbeitet. Auf dem kleinen Zwei-Zoll-Bildschirm werden wohl zunächst vor allem Musikvideos flimmern. Aber Firmenchef Wang Yuan Long denkt weiter: "Die Idee ist, dass sich die Leute Filme vom Computer oder vom Internet herunterladen." Das Gerät soll im März in China in den Handel kommen.

Hoffnung auf neue Einnahmequellen

Die technischen Entwicklungen werden von der Musikbranche aber auch deshalb mit großem Interesse verfolgt, weil sie nach vier Jahren mit immer weiter sinkenden Umsätzen nun wieder etwas hoffnungsvoller in die Zukunft blickt. Helfen soll dabei der Online-Musikabsatz, der im vergangenen Jahr erstmals einen signifikanten Anteil am Gesamtumsatz erreichte. Die Diskussion konzentrierte sich deshalb vor allem auf die Frage, wie die Musik zu den Kunden kommen soll.

Im Online-Geschäft gilt bislang Apple mit seinem iTunes Music Store als der Maßstab. Aber die Songs laufen nur auf dem iPod, dem Kult-Player von Apple und nicht auf anderen MP3-Playern. Wenn es um Musik für unterwegs geht, könnten die Mobilfunkfirmen in einer günstigen Position sein. Schon jetzt werden mit Klingeltönen Millionen-Umsätze erzielt. Und es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis Handys in großem Umfang zu Musik-Playern mutieren - mit denen man auch telefonieren kann. Motorola will schon bald Geräte anbieten, die die Musik aus dem iTunes Music Store abspielen. Auch Napster will im März mit einem neuen Angebot auf den Markt kommen und Musik "verleihen".

Welche Strategie sich letztlich im digitalen Musikvertrieb durchsetzen wird, ist noch offen. Aber allein der Wettbewerb zwischen Online-Anbietern, Geräte- und Software-Herstellern um den Musikkunden macht der Branche Mut.

Jamey Keaten/AP / AP
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(