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Nach iPhone 5-Keynote Apples neuer Steckeranschluss birgt zusätzliche Kosten


Es gibt sie in vielen Formen, Farben und Größen, die Docking-Stationen für Apple Geräte. Werden diese durch den neuen Anschluss unbrauchbar? Adapter wird es geben, zu gewöhnlich hohen Apple-Preisen.

Das iPhone 5 hat für Apple-Fans einen Haken, die zu Hause Lautsprecher, Ladestationen oder andere Docking-Stationen für ihr Handy stehen haben. Denn wegen des neuen, viel kleineren Anschlusses können sie die neue Generation des iPhones - und auch die neuen iPods - nicht mehr einfach so auf das Zubehör aufstecken. Sie müssen vielmehr extra einen Adapter kaufen, den es in Deutschland ab Oktober in zwei Varianten für 29 und 39 Euro gibt.

Statt des breiten 30-poligen Anschlusses wie bisher hat Apple seinen am Mittwoch vorgestellten neuen Geräten den sogenannten "Lightning"-Anschluss (zu Deutsch: "Blitz") verpasst. Dieser ist 80 Prozent schmaler als der bisherige. Immerhin kann der Stecker des neuen Ladekabels nun nicht mehr falsch eingesetzt werden, sondern funktioniert beidseitig. Zudem soll er dem US-Technologieriesen zufolge robuster sein.

Laut Apple gab es keine Alternative zu dem neuen Anschlusssystem. Mit dem alten hätten das neue iPhone und die neuen iPods nicht so dünn gebaut werden können, wie sie nun seien, sagte Marketingchef Phil Schiller laut Technologieblog "All Things Digital". Der neue Anschluss werde "viele Jahre" bleiben, kündigte er an. Den bisherigen, breiten Stecker gibt es seit 2003.

Die am Mittwoch vorgestellte neue Generation des iPhone ist leichter und dünner. Sie ermöglicht schnelleren Datenfunk, hat einen größeren Bildschirm und ein überarbeitetes Betriebssystem. Das iPhone 5 ist ab 21. September in Deutschland erhältlich und kostet ab 679 Euro.

amt/AFP AFP

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