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Robo-WM Dortmund: Elektro-Kahn hält den Kasten sauber

Knapp zwei Wochen nach der Roboterfußball-WM "RoboCup" in Bremen stehen sich jetzt erneut computergesteuerte Fußballspieler bei einer WM gegenüber. In Dortmund kommt es sogar zum Wettstreit zwischen Mensch und Maschine.

Bei der Roboter-Fußball-WM am Wochenende in Dortmund werden nicht nur die Akteure auf dem Spielfeld für Aufsehen sorgen. Geplant seien auch Vorführungen von Rad und Purzelbaum schlagenden Robotern, sagte Organisator Norbert Jesse von der Universität Dortmund.

Vier Tage High-Tech-Kick

Insgesamt werden von Freitag bis Montag 51 Teams mit Studierenden und Wissenschaftlern aus 18 Ländern in sechs Kategorien gegeneinander antreten. Deutsche Teams kommen von Hochschulen in Paderborn, Dortmund und Soest. Die Organisatoren vom Informatik-Lehrstuhl der Universität Dortmund erhoffen sich durch die Roboter-WM des Verbandes FIRA neue Kontakte zu ausländischen Hochschulen. Auf einem begleitenden Kongress tauschen sich die Wissenschaftler über neue Entwicklungen aus.

Erst am vorvergangenen Sonntag war in Bremen die Weltmeisterschaft eines anderen Roboterfußballverbands zu Ende gegangen. Beim Bremer "RoboCup" waren 440 Teams aus 36 Ländern ebenfalls in mehreren Kategorien gegeneinander angetreten.

Das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML) wird seinen Roboter-Torwart "RoboKeeper" vorstellen. Die Maschine erkennt mittels Bildverarbeitung einen heranfliegenden Ball und versucht, ihn abzuwehren. Besucher können gegen den "RoboKeeper" antreten, der ein Handballtor bewacht.

DPA / DPA
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