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US-Buchungsplattform Vorbild Airbnb, Uber und Co.: Private Pools per App mieten

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Nur 15 Autominuten von Midtown Manhatten entfernt befindet sich ein privater Swimmingpool, der so ziemlich Jedem mit Internetzugang und dem nötigen Kleingeld zur Verfügung steht. Carmen Sanchez vermittelt ihre Garten-Oase in Queens, die sie mit viel Liebe zum Detail eingerichtet hat. Die Anwaltsgehilfin tut dies über eine App. Aber fremde Menschen im Garten - lohnt sich das? "Zuerst war ich etwas zurückhaltend, weil ich nicht wusste, wer kommt da, fühl ich mich da wohl? Aber es war die beste Entscheidung. Es ist etwas ganz Besonderes, wenn jemand mein Haus so sehr genießt wie ich es tu." Und wer kommt da so? "In der Regel kommen viele aus der Stadt, die in großen Gebäudekomplexen wohnen oder in Häusern, die keine Gärten oder Balkone haben. Sie kommen hierher und haben eine wunderschöne Zeit." Sanchez verlangt 75 US-Dollar die Stunde. Sie sagt, dass sie im Monat theoretisch 8.000 Dollar verdienen könne. Ihr Pool ist auch nicht nur ein Pool. Dazu kommen eine Sitzecke, eine Minibar, Kühlschränke und Toiletten. Swimply, so heißt die App, war die Idee von Asher Weineberger und Bunim Laskin. Weineberger sagt: "Unsere Vision ist die Ausweitung der Sharing-Wirtschaft, des Teilens. Uber, Airbnb sind solche Bereiche, Gastfreundschaft und Transport, also funktionale Dinge, die man jeden Tag braucht. Wir versuchen, die Sharing-Branche aufs Erlebnis und den Luxus auszuweiten." Sie begannen im Jahr 2018 damit, als sie mit ihrem Pool in New Jersey Geld verdienen wollten. Mittlerweile ist aus der Idee eine Buchungsplattform geworden, bei der rund 15.000 Pools in den USA, Kanada und Australien inseriert sind.
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Asher Weineberger hatte eine Idee, seinen Pool an andere zu vermieten. Über seine Plattform machen das jetzt schon etwa 15.000 Menschen.

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